Donnerstag, 31. Dezember 2009

Die Pro & Cons der Aliyah

B"H

Obwohl recht amerikanisch, trifft dieser Aliyah - Artikel von Muqata dennoch den Kern:

Junge Neueinwanderer tun sich leichter wohin gegen "ältere" zu sehr alle möglichen Spekulationen anstellen. Aliyah nach Israel bedeutet eine neue Sprache zu lernen, sich an andere Mentalitäten zu gewöhnen, Jobsuche und vor allem müssen neue Freunde her.

Ich für meinen Teil kann nach wie vor sagen, dass ich meine Aliyah nie bereute. Meines Erachtens nach kommt es stets auf die innere Einstellung zur Aliyah genauso wie auf die Absicht an. Natürlich ist es nicht leicht in Israel, aber ich als einigermassen religiöser Mensch nahm diese Spekulationen nie so recht auf.

"We will cross the river when we get there" lautet ein englischer Idiom und mit dieser Devise bin ich immer sehr gut gefahren. Es ist ratsam, sich eine gewisse Ruhe anzueignen und das ungeduldige Herumschlagen und auf Antworten warten abzulegen. "So what -אז מה ? Israelis haben oft ein robustes Verhalten an sich und wer immer nur Freundlich - bzw. Höflichkeiten gewohnt ist, der ist von so mancher Reaktion geschockt.

Schnell hatte ich israelische Freunde und lernte dadurch das hiesige Leben viel näher kennen. Heute lese ich fast ausschliesslich israelische Bücher, Presse, Forenbeiträge, esse sephardische Küche und versuche meinen Anglo - Einwandererfreunden zu erklären, warum sie sich hier nach der Aliyah wohlfühlen sollen und wie das funktioniert, zu dem Ziel zu gelangen.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Sylvester in Israel ?

B"H

Wie bereits erwähnt, bleibe ich in dieser Woche in Jerusalem, um dem Sylvestertrubel in Tel Aviv zu entkommen. Mussten wir uns schon einige Weihnachtsmänner in der Tel Aviver Innenstadt antun, so wird Sylvester noch schlimmer. Im Radio laufen derweil unendliche Spots, die Sonderangebote zum "Jahreswechsel" anpreisen.

Mich als relig. Juden stört das, denn Sylvester ist ein heidnisches Fest und hat nichts mit dem Judentum zu tun. Viele Israelis hingegen nehmen es als Fun und findet, wir sollen uns da von der Welt nicht abnabeln. In Jerusalem wird öffentlich so gut wie gar nichts zu sehen sein und genau das sind die Zeiten, wenn ich die Stadt vermisse.

Wer also als Tourist hier weilt, der fahre morgen nach Tel Aviv, denn in Jerusalem wird, außer bei ein paar Privatparties nichts laufen. Ich feiere kein Neujahr, sondern am Freitag abend beginnt der Schabbat. Trotzdem wünsche ich denjenigen unter den Lesern, die Sylvester feiern, ein gutes neues Jahr !

Anti - Defamation League Report 2009

B"H

Das bürgerliche Jahr 2009 geht mit rasanten Schritten dem Ende entgegen und die Anti - Defamation League legt ihren Report für das ausklingende Jahr vor:



Auch im Jahr 2009 gab es eine Steigerung im weltweiten Antisemitismus. Dabei hat die Aktion in Gaza "Gegossenes Blei" anscheinend eine wesentliche Rolle gespielt und ich begreife immer noch nicht wie die Welt so dumm sein kann. Jahrelang fliegen auf die israelische Negevstadt Sderot Kassam - Raketen und sobald sich Israel wehrt, steht die Welt auf der Seite der Terroristen.

Damit erreicht dann auch die weltweite einseitige Berichterstattung über Israel einen neuen Höhepunkt.

Preiserhöhungen 2010



B"H

Grau in grau hängt der Himmel über Jerusalem und es regnet bei 14 Grad Celsius. Und grau sind auch die Aussichten auf den 1. Januar 2010:

1. Der landesweite Wasserpreis erhöht sich 2010 in Stufenform um 41 %, denn der Kinneret (See Genezareth) trocknet immer mehr aus.

2. Egged erhöht die Busfahrpreise. Ab dem 1. Januar kostet eine Busfahrt innerhalb Jerusalems 6,20 Schekel (bisher 5,90). Eine Einzelfahrt in Tel Aviv wird 5,80 Schekel (bisher 5,50) kosten.

Da haben wir es ! Die Preise steigen einmal wieder, nur unsere Gehälter bleiben gleich.:-)

Michael Jackson und der Kindesmissbrauch

B"H

Nach dem Tod von Michael Jackson verfasste ich im Sommer einen Artikel und erwähnte seine Kindesmissbrauch. Daraufhin wurde ich ziemlich attakiert. Die Attacken erfolgten ohne jegliche Beweise, sondern lediglich aus dem Bauch heraus.

Hier nun die entsprechenden Beweise des FBI:


http://www.thesmokinggun.com/archive/years/2009/1222091jackson1.html

Ich hoffe, dass die damaligen Kommentarschreiber sich auf ewig verflüchtigt haben !

Dienstag, 29. Dezember 2009

Der Bau gehört den Gastarbeitern

B"H

Einst war man zu Pionierzeiten so furchtbar stolz auf den eigenen Aufbau des Landes. Nach der Staatsgründung im Jahre 1948 ging es so richtig los; neue Siedlungen wurden gebaut, die sich kurz darauf in Städte verwandelten. Niemand kam sich zu minder vor, wenn er einmal zupacken musste.

Derlei Mentalität ging im Laufe der Zeit den Bach hinunter und langsam übernahmen die Palästinenser die Bauarbeiten. Israelische Juden begnügten sich mit der Aufsicht der "Drecksarbeit" und der Kabalan (Bauunternehmer) war sowieso Jude.
Eine israelische Mutter will, wenn möglich, die Kinder in einem "anständigen" Beruf sehen und nicht mit der Maurerkelle in der Hand. Die absolute Nummer 1 bei der Studienwahl ist das Fach Jura. Rechtsanwalt will man werden, obwohl Israel damit mehr als übersättigt ist. Soviele Anwälte wie flächenmässig bei uns, gibt es in kaum einem anderem Land. Wer keine guten Verbindungen hat, der ist nach der Promovierung arbeitslos, aber egal. Hauptsache Anwalt.

Wer in Israel macht sich heutzutage noch gerne die Hände schmutzig ? Der Pioniergeist ist längst begraben und heute will jeder etwas sein. Hightech oder sonst im Büro halt.

Die wenigsten Israelis packen aktiv beim Bau mit an, sondern sind als Zimmermänner, Schlosser oder Parkettleger angestellt. Richtig bauen tun nur die 8000 Thailänder und Chinesen. Die nämlich übernahmen schon vor Jahren die Jobs der Palästinenser. Zu Beginn des neuen Jahrtausends, denn die Palis waren einige Zeit gesperrt. Man konnte nicht mehr zur Arbeit, da die Armee deren Gebiete aufgrund der vielen Terrorattentate abriegelte. Und so griffen israelische Bauunternehmer auf die Gastarbeiter aus China und Thailand zurück. Zu Tausenden wurden die aus dem Fernen Osten angekarrt und leben teilweise unter miserablen Bedingungen. Befristet sind sie hier, wollen Geld machen und müssen gleichzeitig ihrem Schleuser daheim im Fernen Osten teure Dollars für Flug und die Vermittlung bezahlen.

Die israelische Regierung will die Gastarbeiter loswerden. Auf dem Arbeitsamt gäbe es genügend nach einem Job suchende Israelis. Das gleiche Bild bei den Moschavim oder überhaupt in der Landwirtschaft. Wer will heute groß auf dem Feld knien und Erdbeeren etc. pflücken außer den Thailändern ? Dabei ist der Verdienst auf dem Bau recht gut: Monatliche 8000 Schekel (ca. 1600 Euro) netto gibt es monatlich. Mehrheitlich wollen die arbeitslosen Israelis jedoch nicht, da kann das Arbeitsamt oder der Bauunternehmer das Blaue vom Himmel versprechen. Dreck bleibt Dreck und die Blöße mit Bau und so will man sich nicht geben.

Nicht nur die Bauunternehmer schreien nach produktiven israelischen Arbeitskräften, sondern genauso die Landwirtschaft. Der Bedarf ist da, doch kaum ein Israeli schert sich darum. Und falls dann doch, rennt er nach einigen Wochen oder Monaten auf und davon.
Die Unternehmer sagen, dass ein Thailänder pünktlich zur Arbeit erscheint und richtig loslegt. Ein Israeli dagegen trudelt irgendwann ein, trinkt erstmal seinen Kaffee und hängt danach ununterbrochen am Handy.
Eine Aussage, die ich aus der Bäckerei bestens bestätigen kann. Dort kam es sogar schon vor, dass studentische Aushilfen mit dem Handy am Ohr die Kundschaft bedienten. In Israel eine produktive Arbeitskraft zu finden, die nicht ewig auf dem Klo oder am Handy hängt und die darüber hinaus sogar noch arbeitet, ist wie ein Sechser im Lotto. Zu verwöhnt sei die Bevölkerung heute und keiner mache sich die Hände schmutzig. Und falls dann doch Dreck anfällt, wird ein "dummer" Hansel angeschleppt, der einem den Dreck annimmt. Der LKW - Fahrer hockt auf seinem Sitz und der Beifahrer darf die Waren aussortieren und mit dem Hubwagen in die Geschäfte liefern. Der Fahrer selbst steigt selten aus, um zu helfen.

Arbeiter, die wirklich proletarisch tätig sind wie Kellner, Verkäufer, etc. werden schikaniert und von der Kundschaft größtenteils dumm angequatscht. Neulich schmiss das Kleinkind einer Bäckereikundin ihren Saft auf den Fussboden und die klebrige Masse lief durch den Laden. Die Mutter vom Kind stand mittendrin und verlangte nicht nach einem Lappen. Dazu seien ja die "doofen" Bäckereiangestellten da, um ihr den Dreck nachzuräumen.
Eine Angestellte kochte immer noch vor Wut als die mir abends von dem Vorfall berichtete.

Es liegt so einiges im Argen und ich habe wenig Mitleid mit den hiesigen Arbeitslosen. Mehr als die Hälfte von ihnen ist absolut unbrauchbar. Einen Vorschlag, wie Israel die Misere beheben kann, habe ich nicht zur Hand. Von meinem Standpunkt aus gesehen ist alles Erziehungssache. Spätestens am ersten Arbeitstag muss man dem Neuen im Betrieb sagen, was Sache ist und wenn er nicht mitzieht, fliegt er. Bei vielen ist das Feuern nicht nötig, denn sie verabschieden sich schon nach wenigen Stunden von allein.

Montag, 28. Dezember 2009

Abermals auf Abwegen

B"H

In Israel samt Judentum könnte man sich zerteilen, denn soviele verschiedene Themen stehen zum Recherchieren an. Die Politik ist momentan langweilig und aktuell lehnte Oppositionsführerin Zipi Livni Netanyahus Angebot zur großen Koalition ab.

Das interessiert mich ehrlich gesagt recht wenig, denn ich befinde mich vollstens in einem Research über Israelis, welche plötzlich religiös - haredisch (ultra - orthodox) geworden sind bzw. auf der Gegenschiene von von religiös zu säkuler fahren.

Egal, welcher Teil unserer Gesellschaft, alle sind an derlei Themen brennend interessiert, wobei die haredische Presse stets hervorhebt, dass alle, die der ultra - orthodoxen Gesellschaft davon laufen, zwangsläufig von der säkuleren Presse in den Himmel erhoben werden. Dieses Statement drückt pure Stereotype aus, denn überwiegend die allgemeinen Presseberichte von jenen Israelis, welche der Religion zuwandten. An Infos, Meinungen sowie Interviewpartner fehlt es diesbezüglich ganz gewiss nicht.

Im Ausland stellt man sich dieses Thema vielleicht weniger relevant vor. Wen soll soetwas schon groß interessieren ?
In Israel hingegen bringen derlei Zeitungsberichte eine riesige Leserschaft und nicht wenige verspüren als Leser das Bedürfnis, ihre Meinung abgeben zu müssen. Um ein trockenes Gesellschaftserzeugnis handelt es sich ganz und gar nicht.

Nicht gerade bei den Interviewpartnern zu diesem Thema stellen sich unerwartete Probleme ein. Was derweil in Tel Aviv um sich greift ist, dass jeder noch so kleine Popanz für jede noch so kleine Auskunft nach Geld giert. Einen Obdachlosen oder selbst eine Prostituierte zu finden, die einem ein paar Fragen zur Society beantworten, erweist sich als Cash Problem. Jeder will absahnen und man soll gefälligst was rüberrücken. Ich habe keine Ahnung, wie die großen Tageszeitungen das hinbekommen. Zahlen die jedem einen Tausender bar auf die Hand ?
Zu einem Kunststudenten des Tel Aviver Ableger der Kunsthochschule "Betzalel" sagte ich kürzlich, dass die Kunststudenten echt die Preise verdorben haben. Sie waren es, die anfingen, Straßenprostituierte als Photokunst zu entdecken und zahlten. Jetzt hat der Strich das Medienbusiness entdeckt und will kassieren.
Neulich meinte jemand, am Banana Beach gäbe es kostenlose Strichauskünfte. Allerdings muss man dort erst warten, bis jemand seinen Drogenrausch ausgepennt hat. Und wer weiß, was dann zusammenhalluzioniert wird. Da kann ich ja gleich am Busbahnhof bleiben.

Das beste Rezept dagegen lautet: Hunderte von Leuten zu fragen, die dann einen kennen, der einen kennt, dessen Schwester, naja, die da auch einen kennt und so.

Somit wird es dann nie langweilig und man kommt auch noch herum …

Heil Allah !



Hamas Meeting

Sonntag, 27. Dezember 2009

27. Dezember 2009

B"H

In der jüdischen Welt begehen wir noch bis heute abend einen Halbfastentag von ca. 13 Stunden. Erinnert wird an den Unglückstag des heutigen 10 Tevet. Das sämtliche Details auf meinem relig. Hamantaschen - Blog.

Die Sonne brennt geradezu bei ca. 18 Grad und nichts gleicht einem Tag Ende Dezember. Am Donnerstag abend hörte ich im Bus nach Tel Aviv die Nachricht, dass ein ca. 45 Jahre alter Siedler (Rabbi Me'ir Avshalom Chai) von palästinensischen Terroristen in seinem Auto auf einer Straße in Samaria erschossen worden ist. Zehn Mal in den Kopf und der Wagen der Terroristen wurde wenige Kilometer weiter verlassen aufgefunden.
Die israelische Armee jagte die Terroristen. Ein interner Hinweis an den Geheimdienst verriet deren Aufenthalt. Die Terroristen wurden mehr als nur dingfest gemacht. Ihr Tod ist eine Warnung an die Hamas, die da ihre einsitzenden Mörder für Gilad Shalit freipressen will.
Einer der drei Mörder des Me'ir Avshalom Chai war ein Ex - Sträfling, der von Israel aufgrund eines Abkommens des "guten Willens" freigelassen worden war. Soweit lasse es Netanyahu jetzt nicht mehr kommen. Terroristen freilassen, die hinterher wieder auf Judenjagd gehen. Ein Zeichen an die Hamas und eine Warnung an Barghouti & Co., die im Austausch gegen Shalit freikommen sollen. Damit ist der geplante Deal wieder in die Ferne gerückt und von der Hamas steht eh noch eine Antwort aus.

Nein, Weihnachten feiern wir in Israel nicht, denn das Fest hat nichts mit dem Judentum zu tun. Der ein oder andere stellt sich einen Baum hin und macht auf Gemütlichkeit, aber mit Religion hat das nichts zu tun. Und jetzt ist der Alltag wieder eingekehrt bis auf die Russen, die da Weihnachten erst im Januar begehen.

In dieser Woche rollen die verbliebenen Touristen zur Sylvesternacht in Tel Aviv ein. Aus diesem Grund lasse ich mich bis nach dem Schabbat in Tel Aviv gar nicht oder kaum blicken. Ich habe keine Lust, mir Touristen und säkulere israelische Knallkörper anzutun. So bleibe ich in Jerusalem; genug Arbeit gibt es sowieso in der Bäckerei und am Donnerstag abend gehe ich mit Freunden aus. Ganz ohne Sylvestergedanken, aber mit der Möglichkeit, ggf. "Avatar" anzuschauen. Wobei der Film schlechte Kritiken in Bezug auf seinen Inhalt eingefahren hat. Falls wir den Film nicht ansehen (einige Freunde machen eh schon ein langes abgeneigtes Gesicht), so ziehen wir uns zumindest einen Kaffee rein und touren durch den städtischen Konsumpalast.

Die kostenlose israelische Tageszeitung "Israel Hayom" steht vollstens unter Beschuß. Von der Pressekonkurrenz, versteht sich. Reguläre Zeitungen wie die "Maariv" oder "Yediot Acharonot" fürchten mit Recht um ihre Massenauflagen. Jetzt soll sogar ein Gericht einschreiten. Erstens sitze der Besitzer von "Israel Hayom" in den USA und zweitens betreibe "Israel Hayom" ein Brainwashing der Israelis. Das Massenblatt "Maariv" verglich in der vorigen Wochenendausgabe die "Israel Hayom" mit einem Brot, welches kostenlos an die Bevölkerung ausgeteilt werde. Jeder greife zu, denn man spart Geld. Alles kostenlos, doch die Qualität des Brotes sei saumässig. Die Verbraucher aber sagen sich "Was solls, ist ja umsonst".





Israel Hayom



Genauso betreibe es "Israel Hayom". Das Blatt sei oberflächlich und betreibe insgeheim Werbung für Netanyahu. Diese hinterhältige Gehirnwäsche vernichte die wahre Presse und deren Objektivität.

Zwei volle Seiten im Hauptteil widmete die "Maariv" diesem Schmarrn.
Gebts doch endlich zu: "Yediot Acharonot" sowie die "Maariv" sehen ihre Auflagen schwinden. Die Israelis greifen immer zu, wenn es "kostenlos" heißt. Und so schlecht ist die "Israel Hayom" gewiss nicht. Eine Zeitung, die sich schnell und informativ liest. Ruckzuck im Bus zur Arbeit.
Und was die Gehirnwäsche betrifft: Wird uns diese von anderen Massenblättern nicht angetan ? Was ist mit der "Yediot" und ihrem jahrelangen Gewinsel gegen den Likud und Netanyahu ? Der ehemalige Besizter der "Maariv", Ofer Nimrodi, sass sogar im Knast, weil er "Yediot" bespitzeln liess und auch sonst miese Attacken in Plannung hatte. Und da regen sich ausgerechnet die beiden Massenblätter auf ?

Eine Zeitung wird auch nach Qualität beurteilt und bisher kaufe ich zum Wochenende hin, am Freitag, stets die "Maariv" und verzichte auf die kostenlose "Israel Hayom". Unter der Woche liest man Letztere ganz gerne und zügig, doch die Schabbatausgabe soll mehr hermachen. Infos und eine gehobenere Qualität und da investiere ich Geld.
Noch also sind "Maariv" und "Yediot Acharonot" längst nicht untergegangen.

Zum israelischen Klatsch:

In der letzten Mittwochsausgabe der "Yediot Acharonot" verkündete die heimische Popsängerin Judith Ravitz sie sei lesbisch. Nein, ein neues Lied gab es nicht gleich mitgeliefert, sondern den Hinweis auf eine Dokumentation über ihr, u.a., lesbisches Leben. Sendetermin: 2. Januar 2010 auf Arutz 8. Ihre Lebensgefährtin ist Naomi Kaniuk, die Tochter des Schriftstellers Yoram Kaniuk (Adam Ben Kelev, Adam Hundesohn, Adam Resurrected).
Das erinnert mich an das Gespann Hella von Sinnen und die Augstein Tochter. Oder war es eine andere Tussi ?
Die "von Sinnens" sind überall und hoffentlich fühlt sich Judith Ravitz nun wohler, wenn sie da als Lesbe durchs Tel Aviver Dizengoff Center rauscht.




Links im Bild: Rita 

Photo: Jewish Journal


Unsere Sängerin (etwas in der Versenkung verschwunden) Rita hat einen neuen Verlobten nach ihrer Scheidung vom Kollegen Rami Kleinstein. Und man staune: Es handelt sich um den Politspezialisten (Journalisten) Ronen Bergmann.
Da frage ich mich doch, wie denn Ronen ausgerechnet die "Rita Paschut - schlicht (denkende) Rita" an Land zog ?
Nichtsdestotrotz, Rita steht auf jüngere Männer a la Madonna & J. Was manche Frauen nur daran finden ?




Judith Ravitz singt "Ir Ktana - Kleine Stadt"

Bibi sägt




B"H

Die Netanyahu - Livni - Affäre zieht nach wie vor ihre Kreise. Gegen Ende der letzten Woche bat Netanyahu der Zipi wieder mal eine große Koalition an.
Mit ehrlichen Absichten ?
Nein, denn so kann Netanyahu Zipi Livnis "Kadima" Partei besser von innen heraus zersägen.

Das israelische Politchaos geht munter weiter ...

Freitag, 25. Dezember 2009

Schabbat Schalom


Links: Der Jerusalemer Stadtteil Nachlaot


B"H

Der Schabbat naht und damit die wohlverdiente Ruhe. In Deutschland passierte mir das kaum, doch in Israel bin ich stets platt und ausgelaugt von der Woche. Und das liegt nicht unbedingt am Alter. Hoffentlich !


Das Leben hierzulande ist lebhafter und intensiver. Angefangen bei der Hektik bis hin zum Emotionalen. Immer ist man irgendwo eingespannt und entkomme ich einem, steht schon der Nächste mit irgendeiner Angelegenheit bereit. Deswegen bin ich gerade am Schabbat froh, die Tür zuziehen zu können.

Frühlingshaftes Wetter soll es geben, was viele Leute sicherlich wieder in den Jerusalemer Sacher Park ziehen wird. Der schönste Park Jerusalem, wo man ungestört sitzen kann und nicht von Palästinenser dumm angequatscht wird wie im Bell Park an der King George oder im Park gegenüber der Altstadt. Zu finden ist der Sacher Park zwischen dem Stadtteil Nachlaot (Betzalel Street) und der Knesset.

Nachmittags fahre ich nach Jerusalem und da ich stets in Nachlaot übernachte, habe ich es nicht weit in den Park. Überhaupt mauserte sich Nachlaot, die Gegend zwischen dem Machane Yehudah Markt und Betzalel Street, zu einer der begehrtesten Wohngegenden Jerusalems. German Colony, Katamon oder der French Hill sind längst out. Nachlaot hingegen sprüht vor jüngeren bzw. Leuten mittleren Alters. Einst Slum der aus Kurdistan eingewanderten Juden - heute dagegen zentral gelegen, noch relativ günstig und voll Leben. Ganz zu schweigen von den alten restaurierten Häusern. Mittlerweile gibt es einen stark besiedelten haredischen (ultra - orthodox) Teil von Nachlaot, in welchem der relig. Film "Ushpizin" gedreht worden ist.

Was ich an Tel Aviv liebe ist, dass alles zentral in der Innenstadt liegt. Die großen Supermärkte wie "Mega", zum Beipiel. In Jerusalem ist die Innenstadt vollgepackt mit anderen Dingen und wer etwas Bestimmtes sucht, der muss in Stadtteile wie Talpiyiot oder Malcha ausweichen. Eine ewige Busfahrt und wer will schon gerne in die Pampa fahren, wenn er das Downtown - Leben liebt wie ich ?

Israelis sind vollkommen unfähig Schlangen zu bilden. Ob das an der Supermarktkasse oder vor dem Security Check am Eingang zum Zentralen Busbahnhof ist. Eine bestehende Schlange wird fast immer von zwei weiteren daneben begleitet. Es gibt immer Deppen, die sich neben eine stellen, anstatt dahinter. Und so kommt es zu geschiebe und nicht selten sogar zu Gekeife.

Hebräische Bücher sind seltsamerweise teurer als englische. Seit neuestestem haben die landesweite Buchhandelskette "Steimatzky" sowie Konkurrent "Zomet HaSefarim - Bücherkreuzung" die Billigpreise entdeckt und kloppen sich um Kundschaft. Wer hebräisch liest, der macht in dieser Zeit Schnäppchen. Die Jerusalemer sind immer noch schlechter dran als die Tel Aviver, denn in TA bietet "Steimatzky" am Dizengoff Center Bücher für 20 Schekel (ca. 4 Euro) pro Buch. Bei der "Zomet HaSefarim" am Jerusalemer Busbahnhof sowie in einigen Läden in der Jaffa Road zahlt der Kunde 40 Schekel (ca. 8 Euro) pro Buch.
Wer nur englisch liest, hat derzeit etwas das Nachsehen.

Meine bevorzugten Bücher auf Hebräisch sind die Geschichte Israels, die Einwanderung der sephardischen Juden in den späten 40iger sowie den 50iger und 60iger Jahren. Hinzu kommen der Yom Kippur Krieg und alles weitere Politische. Bei Romanen kommt es drauf an. Neulich fand ich den Roman "Allenby" von Gadi Taub (lehrt an der Hebrew University in Jerusalem). Wenn ich erzähle, dass ich gerade "Allenby" lese, fragen fast alle:
"Ah, der britische General oder so ?"
"Nee, Allenby die Straße in Tel Aviv".

Die Tel Aviver Allenby ist eine bekannte Straße in Strandnähe. Früher zusammen mit ihrer Anschlußstraße Ben Yehudah von deutschen Einwanderern bewohnt, heute fast nur noch Schatten ihrer selbst. Geschäfte, Kneipen und Clubs, die sich, wenn man genauer hinschaut, als Peep Shows entpuppen. "Gogo Girl Striptease" oder "Barracuda", so heißen einige der "Hinterhofshows" zusammen mit dem Sexshop gleich nebendran. Und genau von dieser Szenerie berichtet das Buch "Allenby". Gadi Taub hat allem Anschein nach sämtliche Gogo Girls kennen gelernt und die "Landschaft" erkundet. Seinen Phantasien lässt er in seinem Buch freien Lauf und das ganze wird offiziell als brilliante israelische Literatur verkauft. Vielleicht ist es das ja auch, wenn man an intimen Gesprächen israelischer Bordellbesitzer interessiert ist.
Hierzu jedoch lautet es auf dem Klappentext: Der Autor präsentiert ein wahres Bild der israelischen Gesellschaft und dem Verhalten der Frau gegenüber.
Wie sieht die Männergesellschaft eine Frau (Halt die Schauze). Sephardische Juden sind da weniger zimperlich als so mancher Aschkenaze. Eines der Lieblingswörter einer Männerbeschreibung ist das ursprünglich aus dem Arabischen kommende Wort "Scharmuta". Um es gelinde auszudrücken: Übersetzt heißt das "Prostituierte". Und das kommt jetzt nicht aus "Allenby", sondern aus dem Alltag. Man ziehe einmal aus, um die israelische Gesellschaft kennen zulernen und wer das tut, der erlebt etwas.

Aber derlei Schimpfwörter haben nichts mit "Schabbat Schalom" zu tun und ich bin abgeschweift.
.

.
.
.

Nochmal kurz nachgeschweift: "Scharmuta" wird nur für Frauen verwendet. Frauen hingegen erwidern das Schimpfwort mit einem zynischen "Ben Sona" (…..sohn).

Zurück zum spirituellen Part:
Also ich fahre nach Jerusalem zum Schabbat. Ein Entkommen vor den Schimpfwörtern wird es jedoch nicht geben.:-)

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Israeli Army Girls

Netanyahu rächt sich an Livni

B"H

Gilad Shalit ist zumindest für einige Tage wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Solange, bis die Hamas über den israelischen Vorschlag entscheidet.

Deswegen kommt hierzulande aber gewiss keine Langeweile auf, denn Benjamin Netanyahu übte einen Frontalschlag gegen Oppositionsführerin der einst von Ariel Scharon gegründeten "Kadima - Vorwärts" Partei. Scharon sah sich mit seiner Ursprungspartei, dem "Likud" im Argen und spaltete sich mit Kadima ab. Viele karrieresüchtige Likudniks folgten und danach übernahm Netanyahu das Likudruder.

Bei den letzten Knessetwahlen im Februar wurde Netanyahu neuer israelischer Ministerpräsident, da er in der Lage war, eine Regierungskoalition zu bilden. Zipi Livnis Kadima hat zwar einen Knessetsitz mehr und Zipi geifert, dass sie die rechtmässige Premierministerin sei; was sie aber nicht zustande brachte, zog Netanyahu erfolgreich durch:
Eine bestehende stabile Koalition.

Jetzt ist Netanyahu am Zug, denn er will die Keifhenne Livni loswerden. Heimlich, still und leise wirbt er Kadimaabgeordnete in Richtung Likud ab. Somit wird die Kadimamacht in der Knesset kleiner und Zipi Livni geht auf die Barrikaden. Nun wird sogar geprüft, ob da nicht mit falschen Likudgeldmitteln bestochen worden ist.

Der erste Übertritt eines Kadimaabgeordneten ist schon offenkundig geworden und sechs weitere sollen angeblich noch folgen. Netanyahu will Kadima zersägen und Verteidigungsminister Ehud Barak von der Arbeiterpartei spielt den willigen Helfer. Barak sieht wieder einmal seine Zeit gekommen, denn seit dem Bestehen von Kadima fehlt jeglicher Existenzgrund für die Arbeiterpartei. Kadima bietet eine linke Alternative zum Likud und somit gehört die Barakpartei auf den Schrott.

In der männerbeherrschten Politlandschaft Israel konnte sich Zipi soweit kaum durchsetzen. Erst wurden sie als Außenministerin von Ehud Olmert an die Leine genommen, dann entschwindet die Macht und jetzt auch noch die Kadima. Kritiker geben ihr genauso die Schuld, denn auch Zipi ist wahrlich kein Unschuldslamm. Sie selber wollte dem Likud Abgeordnete abwerben und ihr Führungsstil innerhalb der Kadima wird von vielen kiritisiert. An erster Stelle vom Ex - General Shaul Mofaz, der da selber den Parteivorsitz an sich reissen möchte.

Wer glaubt, im Bundestag gehe es hoch her, der sollte einmal einen Blick in die Knesset werfen ! :-)

"I have never promised you a Rose Garden" - Chassidische Rebellinnen

B"H


Mittwoch, 23. Dezember 2009

Mittwoch, 23. Dezember 2009

B"H

Nein, ich berichte nichts von Weihnachten und dergleichen. Für mich findet soetwas nicht statt und die anrollenden Bethlehem (Beit Lechem) Touristen sehe ich hoffentlich nicht.

Heute früh nahm ich den Bus heim nach Tel Aviv, wo strahlender Sonnenschein bei 19 Grad Celsius herrscht. Wir beneiden Euch nicht um Euer eisiges Wetter und bedauern Euch, wenn wir abends in den TV - Nachrichten von den Schneefällen in Europa und den USA hören.

Ausreichend geregnet hat es diesen Winter in Israel immer noch nicht, aber wir haben ja noch einige wenige Monate Zeit. Bis zum anstehenden Schabbat jedenfalls sollen fast frühlingshafte Temperaturen mit Sonne aufkommen.

Einige Blogleser interessiert es immer brennend, wie wir hier in Israel so leben. Ich weiss nicht, was die Leute sich so vorstellen, aber Alltag wird meines Erachtens nach überall auf der Welt gelebt. Auch in Israel hängen wir im Alltagstrott (schuften, fressen, pennen) und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir Bewohner uns oft nicht einmal der Schönheiten bzw. Außergewöhnlichkeit unseres Landes bewusst sind.

Bild des Tages



 
B"H


Vor zwei Tagen: Die Pro - Gilad Shalit - Demo vor Netanyahus Office sowie im gesamten Regierungsviertel um die Kaplan Street in Jerusalem. 
Der Psychodruck auf die Regierung ist enorm, was Ihr allein anhand der von den Demonstranten (+ der Shalit - Familie) aufgestellten Papp - Gilads seht.


Offiziell lautet es, dass der "Ball nun bei der Hamas liegt und diese am nächsten Entscheidungszug sitzt". Werden die Terroristen den Deal Israels akzeptieren ?
In Israel geht man von weiteren Verhandlungswochen aus, auch wenn die Shalits immer wieder Druck machen. Netanyahu betonte, dass er ein LAND regiere und nicht  nur die Privatperson Gilad Shalit.


Hochrangige Terroristen kommen eventuell frei, doch werden sie nach ihrer Freilassung sofort aus Israel abgeschoben.
Einen Marwan Barghouti stelle ich mir eh in Gaza recht verloren vor als Fatach - Aktivist und ggf. Konkurrent zum Hamas - Anführer Ismael Chaniyeh. Wie lange würde Barghouti da wohl überleben ?


In der Zwischenzeit gehen die Diskussionen in der Bevölkerung weiter und immer mehr Stimmen werden offen laut, die von der Hamas geforderten hochrangigen Terroristen nicht freizulassen. In Israel denkt man mittlerweile nicht mehr nur an Shalit, sondern schon an weitere Soldaten, welche die Hamas kidnappen will.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Das Kabinettsforum bei seiner SHALIT - Entscheidung



"Wer ist dafür und wer dagegen ?"



Das Forum zur Entscheidung der Freilassung von Gilad Shalit bestand aus:
Verteidigungsminister Ehud Barak; Außenminister Avigdor Lieberman; Vizepremier Moshe Ya'alon; dem stellvertretenden Premier Dan Meridor; dem stellvertretenden Premier (+ Innenminister) Eli Yishai sowie aus dem Minister ohne Geschäftsbereich Benny Begin.

HONEST REPORTING vergibt Preis für den unehrlichsten Israelbericht des Jahres 2009



B"H

Vorweggenommen:

The WINNER is: Der schwedische "Journalist" Donald Bostrom mit seinem Artikel bezüglich israelischer Kriegsverbrechen in Gaza.

HONEST REPORTING:

Donald Bostrom doesn't know the truth because he failed to put in the necessary long-term investigative work real journalism demands. Nor does he show any concern for the consequences of his words. And for those reasons, HonestReporting readers chose him as the Dishonest Reporter of 2009.


Alle weiteren Presseorgane, welche im Verlauf des ausklingenden Jahres 2009 Falschdarstellungen über Israel verbreiteten, könnt Ihr HIER einsehen !

Jerusalem by Night









Die Einfahrt nach Jerusalem aus Richtung Tel Aviv.

Die berühmte hässliche Brücke und die älteren Häuser, die Ihr hier seht, werden vorwiegend von Haredim (Ultra - Orthodoxen) bewohnt.


Jerusalems Vergangenheit



Jaffa Road

Das waren noch Zeiten: Das Jerusalem von einst

Ja, aber ...

B"H

Das siebenköpfige Regierungsforum bestehend aus Ministern sowie Premier Netanyahu hat entschieden:

Man ist bereit zum Shalit - Deal, doch ...

müssen die bei einem Deal freigelassenen Mörder Israel verlassen !!!

Abschiebung und keine Gnade. Die Terroristen dürfen nicht nach Samaria oder Judäa zurückkehren, sondern sollen von der israelischen Bildfläche verschwinden !
Grund: Keiner der Terroristen hat jemals nur eine einzige Tat bereut und alle schwören, mit dem Terror gegen Israel fortzufahren.

Mehr dazu bei YNET sowie ARUTZ 7 !

Am Ende versuchte jeder Netanyahu zu einer Entscheidung zu pressen; darunter auch der deutsche Vermittler Ernst Uhrlau. Israel aber kann sich nicht von genervten Aussenstehenden zu Entscheidungen zwingen lassen, wenn die eigene Sicherheit auf dem Spiel steht.

Nun liegt der Spielball wieder bei der Hamas und Israel wartet auf den nächsten Zug ...

Montag, 21. Dezember 2009

Gilad Shalit Updates



Pro - Shalit Demo


B"H

Ganz aktuelle Updates zu Gilad Shalit findet Ihr hier:

http://giladshalit.fr/

Die SHALIT - Entscheidung




B"H

Das israelische Kabinett berät, berät und berät. Draußen vor dem Office Netanyahus, zwischen "Bank Israel" und Sozialministerium gelegen, geht es seit gestern abend hoch her, denn sämtliche Gilad - Shalit - Anhänger haben sich versammelt. Mit Trommeln und Rufen wollen sie Netanyahu und sein Kabinett dazu bewegen, bei den momentanen Beratungen einer Freilassung sogenannter VIP - Terroristen zuzustimmen, damit Gilad ebenso freikommt. Die Eltern Noam und Aviva sprachen gestern bei Netanyahu vor und ihr Gesicht zeigte nichts Gutes an. "Man warte halt und hoffe. Niemals sei eine Entscheidung so nahe gewesen wie heute".

Die Regierung aber kann nicht nur Gilad Shalit in Erwägung ziehen, sondern muss ans Volk denken. Und genau dabei gibt die gefordete Hamas - Liste keinen guten Handel ab:

1. Abdallah Barghouti,
Anführer des militanten Armes der Hamas im Westjordanland.
Verantwortlich für den Tod von mind. 66 Israelis incl. der Attentate im Jerusalemer "Sbarro" sowie der Buslinie 4 in Tel Aviv.
Zu 67x lebenslänglich verurteilt !

2. Ibrahim Chamad,
Anführer des militanten Armes der Hamas in Samaria und Judäa.
Verantwortlich für den Tod von mind. 80 Israelis incl. des Attentats im Jerusalemer Cafe "Moment".
Verurteilt zu 5x lebenslänglich + 40 Jahre Zuchthaus.

3. Abbas A - Siad,
Anführer des militanten Armes der Hamas in Tul Kerem.
Verantwortlich für den Tod von mind. 40 Israelis incl. der Attentate im "Park Hotel" in Netanya sowie in einer Shopping Mall der Stadt.
Verurteilt zu 35x lebenslänglich.

4. Chassan Salama,
Beruf: Bombenbauer.
Verantwortlich für den Tod von mind. 46 Israelis incl. der Attentate auf die Jerusalemer Buslinie 18 (zweimal hintereinander explodierte die Linie) sowie dem Attentat an der Trempiada in Aschkelon.
Verurteilt zu 49x lebenslänglich.

5. Marwan Barghouti,
Anführer des militanten Armes der Fatach (von Abu Mazen).
Verurteilt zu 5x lebenslänglich.

6. Achmad Sadat,
Mitglied der Hamas und verantwortlich für die Ermordung des israelischen Politikers Rechavam Ze'evi.
Urteil: Lebenslänglich

Der Hauptknackpunkt liegt in der Forderung der Hamas, dass diese Terroristen auf israelischen Gebiet verbleiben und sich frei bewegen dürfen. Keine Abschiebung nach Gaza oder ins Ausland, sondern sie sollen in Israel bzw. den Autonomiegebieten verbleiben.
Mörder mitten unter uns und wir alle wissen, was das bedeutet.

Natürlich könnte der israelische Geheimdienst diese Terroristen im Nachhinein liquidieren, doch was wird bis dahin geschehen und wird es letztendlich überhaupt zu einer Liquidierung
kommen ? Netanyahu ist nicht Golda Me'ir, die da sämtliche arabischen Terroristen, welche am Attentat auf das israelische Team bei der Olympiade in München dabei waren, im Laufe der Zeit von Agenten hinrichten liess.

Die aktuelle Frage lautet:
Kann EIN Soldat vor dem GANZEN Volke stehen ?
Die Eltern Shalit sagen JA, denn schließlich gaben sie ihren Sohn der Armee, die nicht auf ihn aufpasste.

Genügend Gegner eines derartigen Deales ("ISSKA" auf Hebräisch) lassen sich leicht finden. Nicht nur bei den Hinterbliebenen von Terroropfern, sondern ebenso in allen weiteren Teilen der Bevölkerung. Wie wird es ausgehen ?
Sollen wir an Gilad denken oder an die Folgen für unser Land ?

Auschwitzschild



Auschwitz (noch) ohne das mittlerweile wiedergefundene Schild

Bild des Tages



Tierschützerperformance in Tel Aviv

Photo geklaut bei: Vicious Babushka

Arabische Dörfer inmitten der israelischen Peripherie

B"H

Wie Palästinenser immer mehr Dörfer in Judäa und Samaria (Schomron) gründen und hinterher behaupten sie seien dort schon seit Hunderten von Jahren ansässig, beschreibt "Elder of Zyion".



Ein arabisches Dorf in der Westbank





Wer meint, in palästinensischen Dörfern lebe es sich nicht angenehm, der schaue einmal selber vorbei und gehe nicht nur auf die Propagandatrips der Reiseanbieter in der Jerusalemer Altstadt (Arabisches Viertel) !






Und hier der umzäunte jüdische Yishuv (Siedlung) am Rande. Fällt es da nicht gar allzu sehr auf, dass alles Jüdische abgesichert und umzäunt werden muss und Palästinenser ohne jede Sorge und Sicherheitszaun leben ?


Das Konzept der Palästinenser ist denkbar einfach: Man baue ein kleines Dorf neben einer jüdischen Siedlung bzw. einer Stadt und deklariere das Land als ursprünglich sein eigenes.
"Wir waren schon immer hier und die Juden beschlagnahmten das Land später und bauten ihre Siedlung drauf". So wird systematisch Land in Frage gestellt und die Welt fällt wunderbar drauf herein. Als Pali darf man ja bauen, wo man will ! Jedenfalls laut Obama. Als Jude schaut es da im eigenen Land anders aus, denn da gilt ein jüdisches Haus als potentielle Friedensgefahr !

Sonntag, 20. Dezember 2009

Bilanz des Kopenhagener Gipfels




Sind wir tatsächlich Herr über unsere Einkäufe ?

B"H

Während meines BWL - Studiums lernten wir, wie sich Marketing am Produktivsten einsetzen lässt. Damals war man noch nicht so bewandert und abgebrüht wie heute und machte eher auf "Product Placement", Farben (Coca Colas ROT soll uns Energie / Dynamik einflössen), Markennamen oder hier und da mal ein kleiner kalorienreicher Naschartikel an der COOP - Kasse, der vor allem Kinder magisch anzieht. Heute hingegen zeigt sich die Werbung wesentlich aggressiver und seit Jahren schon laufen in Israel Spots, welche die Konkurrenz so richtig madig machen. Schon lange bekriegen sich die Handyanbieter Cellcom und Orange und gehen dabei brutal aufs Ganze. Nicht selten benutzen sie in ihren Spots den Namen der Konkurrenz und das man selber viel preiswerter sei. Aktuell ist der Kampf durch das I - Phone wieder neu aufgeflammt.

Seit geraumer Zeit werden selbst die Kleinsten zum Opfer der Werbung und wer einmal kein TV schaut, der bekommt von seinen Kindergartengenossen gleich auf die Nase gebunden, was IN ist und wie man gefälligst zu erscheinen hat. Eltern zeigen sich vielerorts machtlos, sind die doch selbst Opfer der Commercial World.


Auch in der letzten Wochenendausgabe der israelischen Tageszeitung MAARIV kam die Frage erneut auf: "Inwieweit entscheiden wir wirklich über unser Konsumverhalten ? Haben wir alles alleine im Griff und greifen nur nach dem Notwendigsten ?"

Nahe der Küstenstadt Netanya befindet sich die einzige israelische IKEA - Niederlassung und Zeit ihres bestehens (Ikea kam erst vor wenigen Jahren nach Israel) klingeln dort die Kassen und die Kundschaft tritt sich fast über den Haufen.
Der Wirtschaftsteil der Maariv beschreibt, wie gerade Ikea uns alle in eine andere Welt so ganz außerhalb der Realität lockt. Völlig fensterlos steht der Betonklotz in Netanya und beim Herumstöbern wird doch glatt jedes Zeit - und Kontogefühl verloren. Aufwendige farbenreiche Abteilungen und einfiltrierte Düfte lassen uns das Nachdenken allmählich vergessen. "Nehmen wir lieber mehr mit, denn wer weiss, wann wir wieder nach Netanya kommen".

Israelis geben gerne viel Geld aus; besonders für Schnickschnack. Kreditkarten werden zu Hauf gesperrt, die Bank dreht den Scheckhahn sowie das Overdraft (den Dispo) zu, doch nicht wenige Israelis machen weiter. Wenn halt die eine Karte gesperrt ist, kommt die nächste dran. Solange, bis gar nichts mehr geht und schlimmstenfalls das Eigenheim unter den Hammer kommt. Schulden zu haben ist in Israel keine Schande und viele reden offen über ihr Overdraft. "Macht doch jeder, na und ?"

Fussgängerzonen sind schon lange out, dafür die großen Malls (meist) außerhalb der Stadt total in. Keine Farbe, kein Duft, kein Plakat in solch einem Center ist zufällig; alles dient dem Konsum und wer will da nicht mit dabei sein ? Betreten die Tel Aviver Teens das Dizengoff Center, stehen sie einerseits vor der riesigen Castro (israelische Modekette) Niederlassung. Castro ist teuer, doch es muss sein. Diesel, Castro, Fox und neuerdings auch H & M sowie GAP. Dabei befindet sich neben der Castro Filiale in der Allenby Street ein Klamottengeschäft, welches gute Ware zum halben Preis abgibt. Man sollte öfters vorbeischauen und auf seinen Moment warten. Ich bilde mir ein, dass Castro vielleicht ausrangierte Klamotten an den Laden nebenan abgibt.

Als ich noch zu deutschen Zeiten in einer Bank arbeitete, kamen immer die Kunden teuer gekleidet herein, die absolut kein Geld und ein total überzogenes Konto hatten. Unter unserem Kundenstamm gab es nicht wenige Reiche, die in abgefackelten Jogginganzügen eben mal kurz in die Filiale schauten, um etwas Kleingeld (damals noch 20,000 DM) abzuheben. Als ich diese Kunden noch nicht kannte, dachte ich mir von Weitem "Naja, müssen wir wieder in der jeweiligen Filiale des Kontoinhabers anrufen, um abzuchecken, ob derjenige noch 50 DM ausgezahlt bekommt".
Aber nichtsda !
Als sie mir ihre Kontonummern mitteilten und ich das Ergebnis sah, fiel ich fast um. Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass derjenige soviel Geld auf dem Konto hat. Die Modepuppen dagegen wackelten zwar mit dem Hintern hinein, gaben sich wichtig und hochnäsig, doch der Dispokredit war mehr als erschöpft und schrie um Hilfe.
Jeder will halt dabeisein beim Konsum. In Israel ist das nicht anders und ich frage mich schon, wo die Leute das Geld hernehmen.
"Leben auf Pump !" lautet das Motto und die Werbung mischt kräftig mit. Am Eingang einer Mall befindet sich oft ein Cafe (Aroma oder Arcaffe) und wer wird da nicht vom frischen Kaffeeduft angezogen. Die Kinder beginnen zu quaken, was ich allein schon in unserer Bäckerei sehe. Eine Mutter mit Kleinkindern vor der Keksauslage in der Bäckerei, das geht nie lange ohne viel Geschrei auf beiden Seiten gut.

Wie also werden wir wieder Herr über unsere Einkäufe ?
Vielleicht nicht allzu viel Geld dabeihmitnehmen, wenn man denn mal ausgeht und sich der Welt der schleichenden Beeinflussung aussetzt.

Die Uranium - Perle



Bilder aus Nordisrael







Alle Photos gibt es HIER zu sehen !

Update: Schweinegrippe in Israel

B"H


Von heute an, kann sich ein jeder in Israel gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Ohne vorherigen Termin darf man beim Hausarzt einfach aufkreuzen und nach dem Impfstoff verlangen. Ich werde mich nicht anstellen und habe dies schon vor einiger Zeit HIER begründet !

Wie ebenfalls zuvor berichtet, verstarb ein bekannter Schauspieler aus Hollywood an der Schweinegrippe. In seinem Fall jedoch war das Resultat vorherzusehen.:-)

Die deutschen Nazis aus Palästina

B"H

Dem KZ - Auschwitz wurde das Schild "Arbeit macht Frei" geklaut und Interpol befindet sich nun auf Suche. Bei der Gelegenheit HIER einmal eine andere Seite des einstigen Jerusalems: Den deutschen Nazis im Stadtteil "German Colony".

Vielerseits oft abgestritten, doch Tatsache ist, dass der Jerusalemer Mufti seinerzeit enge Verbindungen zu Adolf Hitler knüpfte. Wenn es gegen die Juden geht, dann sind sich sogar Ideologien, die ihre Mitglieder gegenseitig als Ungläubige / Keine Arier bezeichnen, einig. Daran hat sich bis heute nicht geändert ! Siehe die Neonazi  - Szene und ihren arabischen Anhang.




Der Mufti mit Heinrich Himmler




Die German Colony frühstückt Hakenkreuz

Freitag, 18. Dezember 2009

Schabbat Melancholie

B"H

Tel Aviv steht unter Wasser, was soll ich sagen. Seit der vergangenen Nach ergiesst ich alles, was im Himmel ist, auf Israel. Zum Glück und endlich einmal wieder. Gestern war ich für wenige Stunden in Jerusalem, um eine Kindergruppe zu unterrichten und hätte mich dort fast totgefroren. Sieben Grad Unterschied zwischen Tel Aviv und dort. Obwohl es momentan in Tel Aviv in Strömen giesst, ist es dennoch mit 18 Grad verhältnismässig angenehm. Ich darf gar nicht erst an heute nachmittag denken, wenn ich zum Schabbat in Jerusalem lande. Brrrr …

Auf meinem Heimweg mit dem Bus gestern abend bekam ich ein munteres Gespräch zwischen dem Fahrer und einer 65 - jährigen Frau zu hören. Neben privaten Details schnitten die das Lieblingsthema älterer Israelis an: Wie sich mit der Zeit alles verändert habe und wie die Zeit dahinrast.
Als ich im Sommer 1987 zum ersten Mal nach Israel kam, fand ich schon damals ein völlig anderes Land vor. Sicher wurde mehr auf Ideale gesetzt, obwohl die Politik schon immer ein mieses Geschäft war und die Bestechung mit Staatsgründung begann. Nur nicht so offensichtlich und primitiv wie heutzutage. Die Mentalität war noch nicht auf Kaufrausch programmiert und der Suff gehörte den Kibbutzvolontären. Mit Internet war nichts und wer Nachrichten aus Deutschland wollte, der begnügte sich mit der oftmals genug rauschenden Deutschen Welle im Radio. Oder man kaufte am Dizengoff Center in Tel Aviv eine deutsche Zeitung.

Handys waren unbekannt; heute hingegen gibt es kaum einen Israeli und fast kein Kindergartenkind ohne. Immerhin sind die Israelis vom aktuellen I - Phone weniger angetan und der Verkauf weist nicht gerade überwältigende Zahlen auf. Trotz all dem Fortschritt und der SMS - Generation, nicht wenige sehnen sich nach Altbewährtem zurück. Einfachheit; ohne großes Brimborium um seine Person und wie toll man doch sei.

Ganz besonders sephardische Juden haben interessante Stories zu erzählen. Von ihrer Einwanderung und dem nicht seltenen Fussmarsch von Marokko oder sogar aus dem Jemen. 50, 60 Jahre ist das bei vielen her und wen interessiern diese Stories in einer Industrie - Ich bin wichtig - Gesellschaft
noch ? Mittlerweile aber veröffentlichten viele Familien ihre Aliyahstories. Wie es war in Kurdistan und die ersten schweren Jahre im Land Israel. Von Kriegen, der Wasserknappheit und dem Anstehen nach Wasser in Jerusalem, dem Hunger und dem teilweise stattfindenden Hass von der aschkenasischen Bevölkerung.

Der Busfahrer war Kurde und hielt die alte Dame, die sich im Nachhinein marokkanischer Abstammung erwies für eine Chalawi aus Syrien. Wie doch die sephardischen Aussprachen im Hebräischen täuschen können.
Die "neue" hebräische Literatur zur sephardischen Aliyah ist wunderbar zu lesen und wer dies als heutiger Neueinwanderer tut, der kommt sich gegenüber der Vergangenheit so ziemlich mickrig vor. Die bequeme Aliyah für Cash - Verwöhnte und die Aliyah der Sepharadim in den späten Vierziger, Fünfziger und Sechziger Jahren, die keinerlei Hilfe bekamen und ALLES selbstaufbauen mussten. Wer ein klein wenig Falir davon haben will, der besuche in Nachlaot (am Machane Yehudah Markt) die kleinen sephardischen Synagogen. Incl. der Syrischen.
Der esse sephardisch auf dem Markt und unternehme einen Trip durch die kleinen Gassen mit beschilderten Häuser in Nachlaot. Der lerne die Lieder der Familie Bannai kennen und den Baum, den einer der Söhne in einem seiner Lieder besang und der heute zur Attraktion israelischer Tourigruppen durch Nachlaot gehört.

Neben israelischen Romanen lese ich selr viel Politisches und Historisches zum Land. Verfasst von Kennern und nicht jedem Journalisten,d er meint, er habe etwas zu sagen. Ein ganz heißer Tipp von mir sind die Bücher von Ronen Bergmann zur israelischen Sicherheit. In seinem Buch "HaMedina Asta Et HaKol - Das Land tat alles" beschreibt er die schwierigen Verhandlungen des Gefangenenaustausch israelischer Soldaten. Ein brilliantes Buch mit unvergesslichen Insights und Fakten. Derzeit für 40 Schekel (ca. 8 Euro) bei "Zomet HaSefarim" oder der Buchhandlung an der Kreuzung Jaffa Street / King George, Strauss zu haben.

"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Als Itzhar Ashdod Fan empfehle ich:


"Du hast mich"






"Zwei Seelen zogen zu einem kleinen Tanz aus"


Die "Apartheidsmauer"

B"H

Ein brilliantes Posting fand ich bei "Elder of Zyion" und kann es nur jedem ans Herz legen.

Wie man sich doch an Bilder vergehen kann. Unglaublich !

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Die Arnona für 2010

B"H

In allen Ländern zahlt der Hauseigentümer die anfallende Grundsteuer an die jeweilige Kommune; in Israel jedoch tut dies der Mieter und deswegen geht es Hausbesitzern wirtschaftlich hervorragend, denn man besitzt und hat kaum Verpflichtungen. Alles bleibt am Mieter haften und der kann sehen, wie er das alles zahlt.

Jedes Jahr im November / Dezember / Januar werden die neuen Arnona (Grundsteuer) Rechnungen ausgesandt und jeder einzelne Bewohner eines Ortes wird zur Kasse gebeten. Die Arnona berechnte sich nach der Quadratmeteranzahl einer Wohnung. Finanziell schlechter Gestellte, Rentner, Neueinwanderer (für ein Jahr !) oder Studenten können prozentuale Nachlässe beantragen.
Weiterhin unterscheidet sich, zum Beispiel, die Arnona in Jerusalem von dem Stadtteil, in welchem man lebt. Katamon, German Colony, Manahat (Malcha) oder Kiryat Moshe zahlen mehr als, u.a., Nachlaot. Für Ostjerusalem gelten wieder andere Summen.

Im Januar gibt es daher ständig einen Run auf die Rathäuser. Hinein in die "Arnona Abteilung" und sich durchkämpfen. Gegen missgelaunte Beamte anschreien, ein Hora'at Kever (monatliche Kontoabbuchungen) verlangen, um nicht Tausende von Schekeln auf einen Schlag zahlen zu müssen. Der Januar bildet für viele Familien einen Monat, in dem von Wasser und Brot gelebt wird.

Nichtsdestotrotz, hier die aktuellen Arnonazahlen für 2010:

Hier steigt die Arnona 2010:
Givatayim (9,63 %), Beerscheva (3,63 %), Holon (2,63 %), Ramat Gan (6,13 %) oder Raanana (7,13 %).


Hier steigt die Arnona 2010 minimal um 1,63 %:
Jerusalem, Eilat, Or Yehudah, Ariel, Hareda, Kiryat Ono, Netanya, Petach Tikwah sowie Tel Aviv.

Hier sinkt die Arnona 2010:
In Rishon LeZion um 2 %.

Hier bleibt die Arnona wie schon im Jahr 2009:
Aschdod, Aschkelon, Modi'in sowie in Ramat HaSharon.