Freitag, 31. Dezember 2010

Schabbat Schalom aus Zfat !

B"H

Vor ca. einer Stunde beendete unsere Seminargruppe die Synagogenführung in der Altstadt mit Rabbi Mo (Mordechai Siev). Anstatt mich heute der weltlichen Wochenendausgabe der Zeitung zu widmen, zogen wir durch mehrere Synagogen in Zfat. Unter anderem in die chassidische Kossov Synagoge, in die aschkenazische Synagoge des mittelalterlichen Kabbalisten Rabbi Yitzchak Luria sowie zur sephardischen Synagoge ABUHAV. Die Photos dazu stelle ich in der kommenden Woche in meinen relig. Hamantaschen - Blog !

Danach ging es durch das nebenan gelegene Künstlerviertel. Hier ein paar Bilder der Computerkunst des Chassid Yaakov Kaszemacher.

Bezüglich der eher weltlichen Themen und Zeitung:
Verpassen tue ich nichts, denn an diesem Schabbat in Zfat will ich mich nicht unbedingt mit Artikeln zum perversen und verurteilten Ex - Praesidenten Moshe Katzav befassen. Zeitverschwendung, denn der Typ hat das bekommen, was er berdient: 
Den Knast !

Jetzt aber zur relig. Computer - Bildkunst:





Ich hörte, dass es in Jerusalem in Strömen regnet. Das Wetter im nördlichen Zfat ist zwar kalt, aber teilweise sonnig und vor allem trocken. 



Photos: Miriam Woelke

Die richtige Ernährung gemäss des RAMBAM

B”H

Während die Mehrheit der Welt heute Sylvester feiert, wird in Israel etwas auf Sparflamme gekocht, denn im Judentum wird dieses neue “bürgerliche” Jahr nicht begangen. Ich spreche jetzt nicht von jenen Israelis, die dennoch eine Party schmeissen, weil sie das Gefühl haben, sie müssen bei allem, was die Welt tut, dabei sein. Allgemein wird jedoch im Judentum dieser Tage kein Neujahr gefeiert.
Ich befinde mich momentan im nordisraelischen Zfat, der einstigen Stadt der Kabbalisten. Im Hostel ASCENT (geleitet von der chassidischen Gruppe Chabad) nehme ich mit ein paar anderen Leuten an einem Seminar teil:

“Ernährung und Heilung gemäss der Schriften des RAMBAM" (Maimonides, 1135 – 1204).

Rabbi Moshe ben Maimon wurde in Spanien geboren, flüchtete aber wegen der einfallenden islamischen Fundamentalisten “Almohad” und landete am Ende in Kairo. Zur damaligen Zeit wurde er nicht nur bekannt als Rabbiner, sondern ebenso als Arzt.
Was der Rambam an Heilmethoden beschrieb, gilt teilweise auch heute noch. Oder anders gesagt: Was der Rambam schon wusste oder erahnte, fand die modern Wissenschaft oftmals erst viel später heraus. 

Dieser Tage also haben wir  ein Seminar und mir wurde schon schon nach den gestrigen ersten zwei Vorträgen des Dr. Gil Shachar fest, dass ich alles im Leben falsch mache und mich falsch ernähre. Nicht direkt falsch, doch kommt es zusätzlich darauf an, wann man was ißt und nicht nur was der Mensch zu sich nimmt. 

Hier ein paar Photos vom gestrigen Seminarbeginn. Aber nicht, dass jetzt alle denken, es sei besonders religiös ! Vielmehr läuft alles ganz normal ab, auch wenn es manchmal nicht den Anschein erweckt.


  
Rabbi Mordechai (Big Mo) Siev bei der Begrüssung. 



Rabbi Yerachmiel Tilles (am Tischende mit weissem Bart) gibt eine kurze relig. Einführung.



Dr. Gil Shachar, der Leiter des Seminares.



Beim "spirituellen" Konzert mit einem Breslover Chassid um Mitternacht.





Wider aller Gesundheit gab es dann beim Konzert doch noch Bier, Junk Food, Plastikkuchen und Oliven.

Sobald ich Zeit habe, verfasse ich einen ausführlichen Bericht zu den Seminarinhalten. 

Photos: Miriam Woelke

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Sonnenuntergang in Zfat / Nordisrael


Photo: Miriam Woelke

Juden gegen Waldorf - Schulen

B"H

Die israelische Anti - Missionsorganisation "YAD LE'ACHIM" gibt eine aktuelle Warnung GEGEN israelische "Waldorf - Vorschulen und Kindergärten" heraus. Christliche Missionare verwenden das christlich geprägte Erziehungssystem des Rudolf Steiner, jüdische Kinder zum Christentum zu missionieren !


Wer war Rudolf Steiner ?

Video des Jahres 2010: We con the World

Die Hamas stellt Gilad Shalits Uniform aus

B"H

Die Hamas in Gaza eröffnet dieser Tage eine "spezielle" Ausstellung zum zweiten Jahrestag der israelischen Militäraktion in Gaza, "Gegossenes Blei". Sinn und Zweck des Militäreinsatzes war die Zerstörung der Raketenabschussrampen der Hamas auf israelische Städte wie Sderot. Gerade Sderot wurde jahrelang aus Gaza heraus mit Kassam - Raketen beschossen. Momentan ist die Situation ruhig, was aber jederzeit wieder ins Gegenteil umschlagen kann. 

Nach dem Abzug der israelischen Truppen sammelte die Hamas zurückgelassene Armeegegenstände ein, welche sie nun ausstellt. "Besonderes" Ausstellungsstück ist jedoch die Uniform des gekidnappten israelischen Soldaten Gilad Shalit. Typisch Hamas: Keine menschliche Reaktion zeigen, sondern lediglich die so typischen Verhaltensmotive wilder Tiere.





Weitere Links:



Neu in Israels Kinos: "Holy Rollers"

B”H

Der Film “Holy Rollers” basiert auf einer realen Begebenheit einiger junger Chassidim der Gruppe Satmar, die sich auf Ecstasy Deals einliessen und deswegen hinter Gitter mussten.



Details zum Film HIER !

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Leserfragen

B”H

Eine beliebte Blogger Methode ist es herauszufinden, wie ein Leser zu einem bestimmten Blog kommt. Fast immer erfolgt dies über Google. Dann wird es interessant, was genau der Leser googelte.

An dieser Stelle beantworte ich einige gegoogelte Themen in Kurzform:

  • Billig wohnen in Jerusalem = Viel Glück, denn das ist kaum mehr realistisch, es sei denn, jemand richtet sich auf eine Wohnung in den Außenbezirken Pisgat Ze’ev, Neve Yaakov oder einem umliegenden Moshav ein.
  •  
  • LERNEN auf Hebräisch heisst: LILMOD. Das ist allerdings lediglich der Infinitiv. Ich lerne (wenn ein Mann es sagt) heisst: Ani Lomed. 
  • Ich lerne (wenn eine Frau es sagt) heisst: Ani Lomedet. 
  • In der Vergangenheitsform heisst ich LERNTE (männl. + weibl.): Ani Lamadeti.

  • Mit Bordellen in Tel Aviv und Jerusalem bin ich weniger auf dem laufenden. Zwar berichtete ich haufenweise über die Tel Aviver Bordelle am Zentralen Busbahnhof, doch empfehle ich niemandem ernsthaft, dorthin zu gehen.

  • Erst vor wenigen Tagen schrieb mir ein Pole auf meine e – mail, dass ich mit meiner Behauptung, viele Polen machen Juden auf Trips durch Polen antisemitisch an. Zahlreiche Amerikaner und Israelis auf sogenannten “Holocaust – Trips” in die Vergangenheit ihrer Vorfahren beschweren sich immer wieder, dass viele Polen ihnen antisemitisch entgegentreten. Besagter Pole stritt dies ab und behauptete, dass er selber schon von Israelis angemacht worden wäre. Mit seiner Behauptung, dass viele israelische Schulkids in ihren polnischen Hotels die Sau rauslassen, lag der e – mail Schreiber richtig. Wichtig schien es ihm zu sein, bei mir nachzufragen, wer in Israel unbeliebter ist: Polen oder Deutsche ? Ich antwortete ihm, dass dies oftmals auf den Menschen individuell ankomme. Trotzdem liegt der Satz “Ich komme aus Deutschland” besonders vielen relig. Juden sehr schwer im Magen.

  • Derzeit befinden wir uns im Jahre 5771 gemäss des jüdischen Kalenders.

Jüdische Programme Jerusalem - Zfat und allgemeine der Tourismus

B”H

Dieser Tage weile ich einige Zeit im nordisraelischen Zfat (ca. eine Stunde Busfahrt von Tiberias entfernt). Im Gegensatz zu Tiberias bedeutet Zfat jeweils kühleres Wetter. Genauso wie der Temperaturunterschied Tel Aviv – Jerusalem. In den Bergen ist es kühl und im Verlauf des Tages soll der Regen wiederkommen.
Neben der Arbeit lernte ich ein paar neue interessante Charaktäre kennen. Aus der Schweiz sowie einige Israelis. Was alle irgendwie verbindet ist der Traum nach Zfat zu ziehen. “Sei doch toll hier und die Landschaft erst”, meinte eine Deutsch – Schweizerin zu mir. 

In Jerusalem lernt man auf jüdisch – relig. Ebene Unmengen von Leuten kennen. Da ich unterrichte, bin ich eh kaum davor gefeit. Der Unterschied zu den relig. Programmen in Zfat ist, dass die Kleinstadt einen eng aneinanderquetscht und kaum jemand in der Menge untergeht. Dabei kommen die Leute aus weitaus anderen Gründen nach Zfat als nach Jerusalem. 

Die Hauptstadt gilt als Treffpunkt im Judentum und wer als Jude anreist, der schaut sich natürlich in der Altstadt sowie an der Klagemauer (Kotel) um. Junge Juden, insbesondere Anglos, werden neugierig und schreiben sich für einige Wochen oder Monate in relig. Programme ein. Um das eigene Judentum zu entdecken, sozusagen. Jüdische Touristen sind im Großen und Ganzen froh, wenn sie einige Zeit aufzubringen in der Lage sind und Details zum Judentum lernen. Nicht gleich “Mach dies und das ist verboten”, sondern vorwiegend erst einmal was es bedeutet Jude zu sein. Jüdische Philosophie und Konzepte, den wer das nicht verinnerlicht, geht in der Stereotype verloren und meint, die Religion bestehe aus irgendwelche warren Gesetzen. 

Diaspora – Juden jeglichen alters schauen sich in Jerusalem nach Einrichtungen um, wo sie mehr erfahren und jüdische Konzepte lernen. Viele von ihnen nahmen in ihren Heimatländern an Kursen in ihrer Gemeinde teil. Andere kommen mit gewissen Vorkenntnissen von Chabad oder schlimmstenfalls dem Kabbalah Center. 

Es kommt darauf an, zu welchem Programm / Kurs der Interessent sich in Jerusalem entscheidet. Nicht alle Vorträge sind auf die Chabad – Philosophie zugeschnitten und setzen eine andere Denkweise voraus. Dies in Bezug auf chassidische Inhalte. Richtig schlimm wird es, wenn die Juden vom Kabbalah Center kommen und ihre dort angeeigneten wirren Konzepte vertreten, aber von ihrer Religion gar nichts wissen. Was nützt es mir, wenn ich an einem hebräischen Buchstaben herummeditiere, aber nicht weiss, wie ich beten soll ?

Wer Höheres oder Spirituelleres sucht, der landet ganz sicher irgendwann in der alten Stadt der mittelalterlichen Kabbalisten. Sprich, in Zfat. 
Wird aber hier nur herumgeschwebt und Kabbalah gepredigt ? Nein ! 
Vielmehr sollte jeder lernen und erkennen, wo er im Leben in der Religion steht. Natürlich bietet das kleine Zfat mit ca. 25,000 Einwohnern eine perfekte Atmosphäre hierfür, denn es findet keine Massenabfertigung statt wie in Jerusalem. Dennoch ist Zfat nicht für jedermann und viele bevorzugen Jerusalem und die dort angebotenen Themen. Andere kommen extra aus den USA angereist, um sich selbst in Zfat zu finden. Jüdische Geschäftsleute oder sogar Schauspieler. Einen Monat oder weniger ausspannen und ein Programm in Zfat besuchen, um neue Kraft zu bekommen. Dies haben auch in letzter Zeit vermehrt Israelis erkannt und strömen zum Schabbat herbei. Religiöse, Säkulere, alles ist vertreten. Leider nur ist die Stadt anderen Touristen immer noch viel zu unbekannt als dass sie sich hierher verirren täten. Dabei bietet gerade die Altstadt von Zfat jedem Touristen ein romantisches Schauspiel. Nicht immer muss es nur Kabbalah sein …



Zfat: Touristenattraktion für alle - Der Künstlermarkt.







Photos: Miriam Woelke

Die Kinder vom Bullenhuser Damm


B”H

Auschwitz, Treblinka und all die anderen Orte der Massenvernichtung sind den Menschen bekannt. Eines der abscheulichsten Verbrechen der deutschen Geschichte fand aber ebenso am Hamburger Bullenhuser Damm statt. Abscheulich aus zweierlei Gründen heraus:

  • Dauerte es viele Jahre, ehe der verantwortliche Mörder Dr. Kurt Heissmeyer vor Gericht kam.
  • Weil das Verbrechen uns bewusst macht, wie sehr die Nazis selbst wenige Tage vor Kriegsende alles daran setzten, ihre Verbrechen weiterzuführen, koste es, was es wolle.





Wenige Tage vor Kriegsende wurden in einer Hamburger Schule am Bullenhuser Damm 20 Kinder ermordet. Die zwanzig Kinder aus verschiedenen europäischen Ländern wurden vom SS – Arzt Dr. Joseph Mengele in Auschwitz ausgesucht und für Versuchszwecke in das KZ Neuengamme gesandt. Dort vielen die Kinder in die Hände des SS – Arztes Dr. Kurt Heissmeyer, welcher Tuberkuloseversuche an ihnen vornahm. Am Ende wurden die Kinder sowie ihre Pfleger in der Schule am Bullenhuser Damm gehängt. Die Körper waren dermassen leicht und ausgehungert, dass die Mörder sich mit ihrem Gewicht an die Kinder hängen mussten, damit die Schlinge zuzog. Das Gewicht eines Kindes reichte nicht mehr aus, um die Schlinge in Bewegung zu setzen. 

Weitere Beschreibungen zum Thema:



Normalzustand - Blog

Dienstag, 28. Dezember 2010

Wohnungssuche in Israel

B”H

Man kann ja in Israel bekanntlich auf vielerlei Arten auf Wohnungssuche gehen: 
Diverse Inserate finden sich in Lokalblätter. Erscheinungstage: Donnerstags oder freitags. 

Das Internet düfte die größte Hilfe darstellen. Was ich dagegen nicht empfehle ist die Jerusalemer Organisation “Ma’agar Me’ida” in der Fußgängerzone, denn dort zahlt Ihr für ein Abo mindestens 200 Schekel / pro Monat. Bedeutet, Ihr könnt Euch täglich neue Listen mit Wohnungen von dem Office abholen oder Euch die Liste per e – mail zuschicken lassen. Bis vor einigen Jahren war “Ma’agar Me’ida” noch der Hit und ich selbst fand so meine Bleiben. Mittlerweile jedoch kopiert die Organisation zuviel aus dem Internet und setzt es auf ihre teueren Listen. Im Internet dagegen erhaltet Ihr alles umsonst. Wozu also noch “Ma’agar Me’ida” auf dem Wohnungsmarkt ? Wer einen Job oder ein Auto sucht, der kann das genauso über “Ma’agar Me’ida” machen lassen, was vielleicht ergiebiger ist.
Wohnungssuchen in Tel Aviv und Jerusalem sind die absolute Hölle a la München in früheren Jahren. Eine Freundin aus Jerusalem verlängerte gerade ihren Mietvertrag, worin offiziell steht, dass der Mieter eventuelle Reparaturkosten übernimmt. Ein Standardvertrag abgeholt bei der Post, so meine Freundin. Das sei durchaus so üblich, denn das machen alle. Jetzt aber sind bei ihr zwei Waschbecken auf einmal kaputt gegangen und die Reparaturen gehen ins Geld. Wenn es zu stark regnet, kommt das Wasser durch die Decke oder das Dach senkt sich ganz. Investieren ? Die Vermieterin will den Schuppen verkaufen und alles andere interessiert sie nicht mehr.
Was einem für teure Miete angeboten wird, übersteigt fast alle Vorstellungen. Mir wurde in Tiberias eine riesige Wohnung angeboten, in der eine Wand fehlte. Ich könne sie ja selber bauen und zahle dafür weniger. Ein Bekannter besetzte mit Freunden ein Jerusalemer Haus und alle hausen dort umsonst. Jedenfalls solange, bis sie geräumt werden. Das zweite Problem: Das Haus hat keine Tür ! “Naja, sagte ich zu meinem Bekannten, immerhin habt ihr alle Wände. Das ist doch schon was !”
Da das Haus in einer von den Arabern selbsternannten “arabischen Zone” liegt, wurde den Hausbesetzern ein schwarzes Hakenkreuz über den Eingang gepinselt. Das Hakenkreuz wurde übermalt und nun prankt eine israelische Flagge nebendran.
Da werden Wohnungen in Inseraten für “sofort” angepriesen, doch dann stellt sich oft heraus, dass der jetzige Mieter noch gar nicht vorhat, auszuziehen und selber noch nach einer Bleibe sucht. Oder er will seinen Müll dalassen und verlangt Abstand. 
Meist wird die Miete für ein Jahr per Scheck gezahlt. Der Mieter übergibt dem Vermieter zwölf ausgestellte Schecks, auf denen der Vermieter nur noch das Datum schreiben muss. Mancher Vermieter verlangt einen Bürgen, der den Mietvertrag mitunterschreibt. In Tel Aviv ist es keine Seltenheit, wenn die letzten drei Gehaltsabrechnungen verlangt werden. 
Der Norden ist wesentlich billiger als das Zentrum oder selbst Beersheva, doch in einigen Orten die Mieten an. So in Carmiel und Afula. In Tiberias etwas weniger, doch in Zfat (Safed) geht der Trend nach oben. Da ich mich momentan auf dem Wohnungsmarkt in Zfat etwas umschaue, sehe ich, was sich dort abspielt. 
Zuviele Leute ziehen aus dem Zentrum in den Norden und im Norden wiederum wittern die Vermieter das große Geschäft. Wer sich jedoch in Tiberias oder auch in Zfat niederlassen will, der muss sich darüber im Klaren sein, dass es keine Jobs gibt. Keine Jobs und keine kulturellen Angebote. Das nächste große Kino befindet sich in Haifa. Die Zfatim (Bewohner von Zfat) sowie die Tverianer hingegen sagen, dass sie entweder DVD oder TV schauen. Kultur, naja, da fahre man halt die 1,5 – 2 Stunden nach Haifa hinüber. 
Eine Tageszeitung fragt heute ihre Leserschaft, ob denn ihr Vermieter schon angerufen an. Jetzt zum 1. Januar gehen die Mieterhöhungen wieder um und die Leute wissen schon gar nicht mehr, wo sie noch sparen sollen, wenn ein Großteil des Gehalts für die Miete draufgeht. Da tut einem das Geld leid ! Eine Besserung oder gar eine Lösung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, eine Wohnung entpuppt sich immer mehr als Luxusgut. 
Ich bin mir nicht sicher, ob ich einige hilfreiche Sites mit Wohnungsangeboten in den Blog stellen sollen, denn allesamt sind in hebräischer Sprache. Wer sich an englischsprachige Sites wendet, der wird fast immer über den Tisch gezogen. Die allerschlimmsten Angebote findet Ihr in der “Jerusalem Post”. Mein Rat: Lasst die Finger davon. 
Als Allererstes solltet Ihr Euch stets darüber im Klaren sein, wo genau Ihr leben wollt. Danacht stellt sich die Frage, welcher Stadtteil am besten zu Euch passt. In Jerusalem, zum Beispiel, spielt der Stadtteil eine wesentliche Rolle, da jeder Stadtteil von einem anderen Charakter geprägt wird. Viele Studenten leben in Rehavia, aber dort steigen die Mieten ins Unermessliche. Die German Colony ist “out”. Wer es nationalrelig. sucht, der passt nach Kiryat Moshe (ich habe dort jahrelang sehr gut gewohnt), doch ist es dort teuer, auch wenn die Gegend wahrlich nicht so aussieht. 

Fazit: Alles Gute bei der Suche !

Auf der Flucht vor Sylvester

B”H

Selbst als ich noch in Deutschland lebte, feierte ich kein Sylvester. Das hat nichts damit zu tun, dass im Judentum kein Sylvester gefeiert wird, sondern der “Feiertag” interessiert mich einfach nicht. In meiner Kindheit sahen wird daheim “Dinner for One” und “Das verrückte Paar” (mit Grit Böttcher und Harald Juhnke) und das wars. Wenn wir nicht vorher einschliefen, schauten wir uns das Feuerwerk an und danach ging es ins Bett. 

Heute interessiert mich das ganze noch weniger und um nichts davon mitzubekommen, gehe ich auf ein paar Tage nach Zfat. Insbesondere, um dort an einem relig. Rambam – Seminar teilzunehmen. Es geht um den Rambam (Maimonides, 1135 – 1204), der da nicht nu rein bekannter Rabbiner war, sondern ebenso Physiker, Astronom und Arzt. Seinerzeit entwickelte er diverse Heilmethoden verschiedener Krankheiten und diese Methoden sind fast alle bis heute gültig. Darum geht das Seminar und ich werde die Inhalte in meinem relig. Hamantaschen Blog veröffentlichen. Ganz billig ist das Seminar nicht, doch sein Geld sicher wert. Ausserdem sind Unterkunft und Verpflegung mit inbegriffen.

Montag, 27. Dezember 2010

Gefillte Fisch

B"H
Ein israelischer Kurzfilm zum Lachen !


Tel Aviv wird zu Afrika

TEL AVIV 2010
Und unsere Regierung gibt sich stumm.


Israel wird teurer

B”H


Photo: Miriam Woelke

Der erste Januar bringt auch in Israel jedesmal neue Preissteigerungen mit sich.
Die traurige Wahrheit: Israel wird wieder einmal teurer zum Jahresbeginn 2011. 

Bustickets werden um ca. 3% teurer. Heute kostet eine Einzelfahrt innerhalb von Tel Aviv 5,80 Schekel. Ab dem 1. Januar soll der Fahrpreis auf 6 Schekel ansteigen. Zwischen April und Juni soll  eine weitere Preissteigerung erfolgen. Allerdings nur im “Gush Dan” Bereich.

In Jerusalem kostet eine Busfahrt (einschliesslich dem Umsteigen in einen  Anschlussbus) 6,20 Schekel. Die heutige Zeitung berichtet noch keine genauen Zahlen zu den Jerusalemer Buspreisen, doch gehe ich davon aus, das eine Einzelfahrt auf mindestens 6,40 Schekel ansteigen wird. 

Weiterhin betroffen: Handygebühren, private Fahrzeugversicherungen, die Stadtsteuer "Arnona" (nicht in Tiberias), Auslandsflüge (mindestens 64 Dollar mehr), die Hypothekenzinsen sowie der Benzinpreis

Da lobe ich mir den bisherigen Buspreis in Tiberias: 2,60 Schekel !

Der Kampf um Schindlers Erbe

B"H

Die Erbin der Emilie Schindler (Witwe von Oskar Schindler) verlangt die Herausgabe privater Schindler - Dokumente vom israelischen Holocaust - Museum YAD VASHEM.

Mehr dazu auf YNET !

GELD, das ist es, was zählt und darum gehts. Man kann ja heutzutage mit allem etwas verdienen, ohne jegliche Scham zu zeigen !

Hitler und der Jihad

Sonntag, 26. Dezember 2010

Gudrun Burwitz, die "Stille Hilfe" und die braune Kameradschaft

B"H

Neulich erst berichtete ich von der noch lebenden Tochter Heinrich Himmlers, Gudrun Burwitz (siehe Photo), die da, trotz hohen Alters, weiterhin ungehindert ihren braunen Umtrieben nachgeht und eine Führungsposition in der NS - Organisation "Stille Hilfe" innehält.

Mich würde interessieren, wer genau denn die Spender dieser Organisation sind. Beim Surfen im Internet stiess ich zumindest schon einmal auf ein interessantes Buch aus dem Jahre 2002.

"Stille Hilfe für braune Kameraden" - Das geheime Netzwerk der Alt - und Neonazis
von Andrea Röpke und Oliver Schröm.

Enge Beziehungen zur "Stillen Hilfe" unterhielt Franz  - Josef Strauss, was mich jetzt nicht sonderlich überrascht. Weiterhin bin ich mir sicher, dass unter den "stillen" Spendern nicht wenige Prominente sind.

Leider beginnt das eingescannte Buch auf Google erst mit der Seite 24.

Links:

"Die Nazi - Prinzessin Gudrun Burwitz" - Teil 2

Jerusalem - Har Nof




Im Hintergrund: Die Berge Judäas.

Photos: Miriam Woelke


B”H

Die Einfahrt in den haredischen (ultra – orthodoxen) Stadtteil “Har Nof” / Jerusalem. Dennoch sind in Har Nof nicht alle Bewohner ultra – orthodoxe, sondern es wohnen dort genauso ein paar nationalreligiöse Familien. Die Haredim selber teilen sich auf zwischen chassidisch oder litvisch (die Anhänger des einstigen Vilna Gaon). 

Am Schabbat wird Har Nof abgesperrt und Autos, ausser Krankenwagen, sind nicht erlaubt. Ferner wird der Stadtteil von vielen Yeshivot (relig. Schulen) sowie einer erheblichen Anzahl englischsprechender Bewohner (aus den USA, GB oder Südafrika) geprägt. Die Mieten sind nicht gerade billig und ich fand den Stadtteil stets zu trist: Ohne viel Grün und vorwiegend Beton.

Bild des Tages

 Fahrstuhl in den Abgrund

Der HAKEN mit dem KREUZ

B"H

Photo: Afrikaner überqueren schwarz die Grenze nach Israel.



Wenn die in Israel lebenden Gastarbeiter schnell etwas von den Palästinensern gelernt haben, dann ist es, Israelis als Nazis zu beschimpfen. Man stelle sich vor: Da kommen Tausende Illegaler, insbesondere aus Afrika, ins Land und in jedem anderem Land der Erde würden sie ohne weitere Diskussion abgeschoben werden. 

Kaum in Israel angekommen aber keifen die Afrikaner schon nach Menschenrechten und wenn alles nicht so funktioniert, wird halt die Nazi – Keule hervorgeholt. 

Nicht zu vergessen: All jene so “gesetzestreuen” Afrikaner infiltrierten illegal in Israel ein. Kein Israeli bat sie zu kommen und die Afrikaner kamen aus eigener Berechnung. Dank unserer so liberalen Linken strömen monatlich mindestens 2000 neue Illegale hinzu. Die Zahl stammt nicht von mir, sondern von der linken Zeittung “Yediot Acharonot” aus der vergangenen Woche. 

Den Israelis geht es nicht um Rassismus, sondern darum, dass Tausende Afrikaner, die im jüdischen Staat ankommen und die Staatsbürgerschaft oder zumindest ein permanentes Bleiberecht fordern, nichts zu suchen haben. Afrikaner, die alles vorhaben, nur nicht, sich in die israelische Gesellschaft zu integrieren. Schreit die Gesellschaft jedoch auf, kommt die Nazi – Keule oder ein kleiner afrikanischer Junge wird vor die Kamera gezerrt und bekennt, er wünsche sich nichts so sehr im Leben als zur israelischen Armee zu gehen. Bei den Linken mag das ankommen. Allerdings nur solange, wie die Afrikaner nicht in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnen. Israel hingegen sieht ein riesiges Problem auf sich zukommen. Innerhalb der nächsten Jahre könnte aufgrund der Afrikaner die Topographie driften und zur Gefahr für den jüdischen Staat werden. Noch dazu, wo sich unter den Illegalen viele Schwerkriminelle befinden. Niemand, selbst die Linken nicht, sehen in den Afrikanern einen wertvollen Beitrag zur israelischen Gesellschaft. Das Gegenteil ist der Fall und ausserdem erhalten wir mit weiteren 7000 Äthiopiern (Hier geht es um den Stamm der “Falasch Mura”, von denen die meisten Anhänger gar keine Juden sind.) schon genug sozialen Zündstoff. 

Die Europäer machten ihre Grenzen dicht, die USA, Kanada oder Australien werden sich hüten, Afrikaner ins Land zu lassen und somit bleibt Israel. Hierzulande werden die Afrikaner der letzte Dreck sein, doch den Afrikanern ist das egal. Genauso wie ihnen die israelische Gesellschaft an sich egal ist.

Attentat auf Geert Wilders ?

B"H

Holland verhaftete einige Somalier, die da vielleicht die Absicht hegten, den Islamgegner Geert Wilders zu enthaupten.

Ehrlich gesagt wundert es mich, dass Geert Wilders sowohl als auch andere Leute, darunter viele Blogger, die vor dem radikalen Islam warnen, noch am Leben sind.

Weihnachten: Vom Juden zum Araber

B"H

Gehirnwäsche a la palästinensisch:

"Der christliche "Meschiach" J. war kein kein Jude, sondern der erste moslemische Jahid !"

Daszumindest behauptete zu Lebzeiten Yassir Arafat.

So schnell geht das mit der Geschichtsfälschung bei den Palästinensern !


"Tel Aviv - Finn Street": Hochburg der Kriminalität und Gastarbeiter


B"H

Kaum zu glauben, dass es sich hier im Video um eine israelische Strasse und nicht um eine auf den Philippinen, in Russland oder in Afrika handelt. Die "Finn Street" nahe am Zentralen Busbahnhof - Hochburg des Lasters, der Drogen und der Gastarbeiter.

Mehr zur Finn Street HIER !

Samstag, 25. Dezember 2010

Freiwilligendienst in der israelischen Armee


B”H

Nicht immer muss es “nur” der Kibbutz sein, wo volontiert wird. Auch die israelische Armee nimmt zeitbefristet Volontäre auf. Juden und Nichtjuden jeden Alters können sich HIER informieren und bewerben !

Beschauliches Zfat (Safed)


Zfat (Safed) in Nordisrael.

Photo: Miriam Woelke

Nach Israel auswandern ?

B”H

Themen wie “Nach Israel auswandern ?”, “In Israel arbeiten” oder “In Israel leben” zählen neben Holocaust – Themen zu den gefragtesten Leserabrufen in diesem Blog. Ich habe das Thema “Auswandern nach Israel” einfach einmal gegoogelt und bin dabei auf mindestens ein interessantes Forum gestossen, in welchem eben diese Frage zur Sprache kam. Was mir allgemein auffiel war, dass die Frage “Wie kann ich nach Israel auswandern ?” fast ausschliesslich von Nichtjuden gestellt worden ist. Dabei fragte jemand ins besagte Forum hinein, ob denn eine Konversion zum Judentum mit der eventuellen Einwanderung nach Israel verbunden sei. Ganz so als handele es sich bei der Konversion um eine Begleiterscheinung, die man halt ggf. auf sich nehme.

Darum aber geht es nicht, sondern vielmehr begann ich mich zu fragen, ob die Leute wissen, auf was sie sich bei einer Einwanderung nach Israel einlassen. Nein, nicht die Juden, die auf Aliyah und mit der Jewish Agency (Sochnut) kommen, sondern jene, die sich ein Flugticket kaufen, mit etwas erspartem Geld und Touristenvisum auf dem Ben Gurion Flughafen landen, sich in ein billiges Hostel einmieten und hoffen, einfach so dableiben zu können. Man werde halt einen Job finden, sich eine kleine Wohnung anmieten und wenn ich lange genug da bin, schmeisst mich sicherlich niemand mehr hinaus. Mit dem Innenministerium zwecks neuem Visum lasse sich sicher reden.

Wer so denkt, der lügt sich selbst das Blaue vom Himmel herunter. In Israel gelten strenge Gesetzesbestimmungen und fast jeder Tourist, der einmal auf dem Innenministerium zur Visavergabe antrabte, will so schnell nicht mehr aufs Amt. Fertiggemacht, angeschrien und abgewimmelt – So endet für viele der Besuch.
Selbst mit einer Konversion in Israel ist heute fast schon Sense, denn auch hier haben sich die Bestimmungen verändert und ein Kommittee vom Innenministerium entscheidet, ob der Kandidat sich überhaupt erst bei einem Giurkurs anmelden darf. Vorausgesetzt er wird beim Kurs akzeptiert. 

Aber die Konversion allein ist heutzutage kein Garant für einen anschliessenden Erhalt der Staatsbürgerschaft, denn abermals entscheidet hier das Kommittee. Und das nicht von heute auf morgen, sondern es kann sich jahrelang Zeit lassen. 

Warum jedoch wollen die Leute aus Deutschland weg und sich ausgerechnet in Israel niederlassen ? Wobei ich an dieser Stelle nicht von durchgeknallten christlichen Missionaren ausgehe.

Was ist für einen in Israel lebenden Nichtjuden besser als in Deutschland ? Kann mir diese Frage einmal jemand beantworten !

Vielleicht sollte sich ein jeder, der aus Deutschland weg will vorher klarmachen, was er den sucht im Leben und ob er es woanders findet. Oftmals findet derjenige sein Problem in sich selbst wieder und braucht dazu nicht in ein anderes Land zu ziehen. 

Woran diese Menschen weniger denken:
Was wird aus ihnen, wenn sie krank werden ? Wo finden sie eine Krankenkasse; falls sie überhaupt versichert sind.

Freitag, 24. Dezember 2010

Schabbat Schalom



Touristenhinweise in Zfat / Nordisrael.

Photo: Miriam Woelke

B”H

Deutschland versinkt im Schnee und in Israel scheint die Sonne. Zwanzig Grad warm in Tiberias und somit wirken die 17 Grad in Jerusalem fast wie ein Hauch Alaska. Ab Montag soll es wieder richtig heiss werden und vorerst ist vom Winter nichts mehr zu sehen. 

G – tt sei Dank ist in Tiberias vom christlichen Weihnachtsfest nichts zu spüren. Im Gegensatz zu diversen Altstadtgebieten in Jerusalem oder in der Tel Aviver Innenstadt ist in Tiberias bezüglich des christlichen Festtes tote Hose und das ist auch gut so. Er reicht, wenn christliche Touristen in ihre Kirchen fahren und nicht noch auf der Straße mit ihren Kulten bzw. der Judenmission nerven. So mancher fanatischer Christ erweist sich da als ekelhaft penetrant. Die Evangelikalen stehen hierbei an erster Stelle. 

Aber ich beschränke mich lieber auf israelische Berichte:
Das iPad ist da und gar nicht so teuer, wenn der Kunde eines mit 16GB zu kaufen beabsichtigt. Allerdings habe ich etwas gegen die iPads und finde den guten “alten” Laptop auch weiterhin viel vorteilhafter. Was soll ich mit einem Gerät, wie dem iPad, wenn dieses weder Flash anzeigt noch einen USB – Anschluss besitzt ? Wo die Tastatur virtuell funktioniert, ich mich voll und ganz auf Apple einlasse und nur ein Fenster öffnen kann. Weiterhin kommt hinzu, dass Apple anscheinend in zwei Wochen eine neue Version des iPad herausbringt. Wozu also jetzt kaufen ? Trotzdem strömten viele Israelis los und erstanden ein iPad. Nun darf fleissig auf der Straße damit gefuchtelt und angegeben werden. 

Die Tageszeitungen haben heute wenig zu berichten und es scheint als tue sich ein riesiges “Sommerloch” auf. “Yediot Acharonot” hackt seit Wochen auf den Haredim (Ultra – Orhtodoxen) herum und das teilweise mit abstrusen Behauptungen. Araber sowie illegal Gastarbeiter hingegen werden geradezu in den Himmel gehoben. So hoch, dass man sich als Leser fragt, wo “Yediot Acharonot” eigentlich hinsteuert. Nach Gaza oder lieber gleich ganz nach Afrika. In keinem Land wird solch eine Hickhack um Illegale betrieben wie in Israel. Die Schweiz, Deutschland oder die USA deportieren und da kräht kein Hahn danach. In Israel meint das Massenblatt “Yediot Acharonot” auf Juden verzichten zu müssen, damit der afrikanische Illegale aus dem Sudan auch ja seine arme Familie nach Israel holen darf. 

Immer mehr Israelis wehren sich gegen der Strom der Afrikaner an der Grenze nach Ägypten und eine Bürgernitiative aus Tel Aviv – Süd startete eine Aktion, die den linken liberalen Reichen im schicken Ramat Aviv das Fürchten lehren soll. Wenn die Liberalen sich schon so für kriminelle Illegale einsetzen, dann können sie diese doch auch in ihrem Schickimicki – Stadtteil wohnen lassen und nicht die afrikanische Putze nach getaner Arbeit in den Prolo – Stadtteil HaTikwah abschieben. 

Die Bürgerinitiative sammelt Geld und demnächst werden in Ramat Aviv Wohnungen angemietet, in denen die Afrikaner leben sollen. Warten wir, wie schnell aus den Liberalen das Gegenteil wird. Billige Handlanger wollen sie haben, aber wenn, dann weit weg und nicht in der Nachbarschaft.
Im Norden sind wir von dem Gastarbeiterproblem noch einigermassen verschont und die Gesellschaftsprobleme tun sich diesbezüglich mehr in Arad, Eilat und vor allem in Tel Aviv auf. 

Seit dem Sommer überlege ich, ob ich in Tiberias bleibe oder nicht doch lieber hinauf auf den Berg ins ca. 40km entfernte Zfat ziehe. Zfat liegt mir wesentlich mehr, doch ist es mir andererseits zuviel Dorf. Eine Entscheidung ist nocht nicht gefallen und momentan pendele ich, auch der Arbeit wegen, mehrmals die Woche zwischen den beiden Städten hin und her.


"Schabbat Schalom" an alle Leser !

Seattle Busse verzichten auf Anti - Israel Banner

B"H

Vor wenigen Tagen berichtete ich von den lokalen Bussen in Seattle / USA, die da Anti - Israel Propagandabanner tragen sollen. Aufgrund des nationalen und internationalen Protestes gegen die Aktion gab die Stadtverwaltung Seattle nun nach und legt die Aktion ad acta:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/141329

Jingle Jihad Bells

B"H

Die israelische Satire - Gruppe "LATMA" zeigt Ihr aktuelles "Weihnachtsvideo":


Donnerstag, 23. Dezember 2010

Pallywood

B"H

Pallywood - Auf was internationale TV - Sender hereinfallen, aber niemals bereit sind, zuzugeben:

http://www.youtube.com/watch?v=uL8ANySuSuk&feature=fvw

BIG BROTHER in Israel

B”H

Gestern abend tat ich es mir unabsichtlich an. Direkt auf die 20.00 Uhr Nachrichten folgte um 21.00 Uhr die israelische Version des BIG BROTHER (HaAch HaGadol – Großer Bruder). 

Seit ca. zwei Wochen läuft eine Neuauflage und ich muss ehrlich sagen, dass es mich fast umschmiss, was für Gestalten da durch das Big Brother Haus schlappten. Da hat der Zweite Kanal anscheinend die letzten Chaoten aus einem Bahnhofsklo vor die Kamera gezerrt. Einen gewissen Menschenschlag, der absolut keinen Bock auf einen Job verspürt und lieber herumstöhnt, wie schwer doch das Leben ist. Zusätzlich wurde auch noch ein kleinwüchsiger Kandidat engagiert, damit die Behindertenriege sich nicht ausgeschlossen fühlt. 

Primitiver geht es wirklich nicht mehr, obwohl ich dachte, die vorherigen Auflagen waren genug Schrott. Worum das Haus – Gelabere gestern abend ging, habe ich nicht mitbekommen, denn die Bewohner wussten sich nicht gerade auszudrücken. Mittendrin musste ich dann auch noch aufs Örtchen und verpasste den Anschluss. Wenn es überhaupt einen gab. 

Zuende geschaut habe ich es nicht. Was ich aber tat war die allererste deutsche BIG BROTHER Auflage zu vermissen. Was waren das mit Jürgen, Zlatko, Alex, John, Sabrina, Kerstin oder der “Zicke” Manu noch für Zeiten ? In der momentanen israelischen Ausgabe gelte selbst “Shakespeare” Zlatko noch als Intellektueller !
Lang ist es her. Mittlerweile mehr als zehn Jahre, doch keine einzige Neuauflage kommt jemals an die erste BIG BROTHER Ausgabe mit Zladdi und Jürgen heran.

Propagandafutter aus Gaza für die Welt

Das "Madonna Haus" in Zfat

B”H

Die Kleinstadt Zfat (Safed) in Nordisrael errang im Mittelalter einen besonderen Ruf als “Stadt der Kabbalisten”. Von Rabbi Moshe Cordovero bis hin zum Arizal (Rabbi Yitzchak Luria) war hier alles versammelt. Der “Zohar” wurde im Jahre 1290 in Spanien herausgegeben, doch die wichtige Kabbalah – Symbolik des Arizal stammt aus Zfat. Ferner gehört Zfat zu den vier heiligen jüdischen Städten Israels.

Kein Wunder also, dass sich auch Madonna vom Zfat – Flair “angezogen” fühlt und mein, in der Stadt ein Haus besitzen zu müssen. Die Bewohner von Zfat aber wollen keine christliche Madonna, die aus der jüdischen Kabbalah einen Haufen Schund macht und warfen sie aus der Stadt. Zwar liess Madonna ein Haus bauen. Ein Haus, dass es über den Rohbau nicht hinausbrachte und am vergammeln ist. Die einzigen, die dort wohnen, sind ein paar auf Matratzen campierende Hippies. 

Allgemein ist das “Haus” in der Stadt seither als “Madonna Haus” bekannt.





Photos: Miriam Woelke