Dienstag, 31. Mai 2011

Wie soll Israel sich an allen Fronten verteidigen ?

B”H

FRUMLIFE bringt einen interessanten Artikel sowie Link. 
Unter anderem beleuchtet "Democracy under Attack" das Verhältnis Israel / USA, extreme Islamisten in den USA, die weltweite Schariah sowie die Moslemische Bruderschaft (Muslim Brotherhood). 

Was, wenn der Jihad zur Wall Street kommt ?



Tel Aviv, Aliyah nach Israel & Jobs


Tel Aviv: Kreuzung Ibn Gavirol / HaNevi'im Street

Photo: Miriam Woelke

B”H

Mich interessiert stets, welche Worte / Themen die Leute in den Search Engines suchen und ausgerechnet auf diesen Blog stossen. Neben Holocaust – Themen, israelischer Politik und Urlaub, googeln erstaunlich viele Leute “Leben und Arbeiten in Israel”. Überhaupt alles, was mit dem Leben in Israel zu tun hat. Leider ersehe ich in den wenigsten Fällen das direkte Interesse und kann daher Leserfragen nur sehr vage interpretieren und beantworten.

Eines sollte den Googlern von vornherein klar sein: 

Israel ist ein jüdisches Land und Aliyah machen grundsätzlich Juden. Es ist kein Land, in das man einfach so fährt, sich dort niederlässt, Bleibe und Job sucht und denkt, alles laufe so wie in Deutschland. 

Diejenigen, die genau diese Erlebnisse einmal hatten, können ein Lied davon singen, aber anscheinend bricht der Schwall der Interessenten niemals ab und ständig kommen neue Leute an. Wie ich bereits unzählige Male berichtete, sollte sich kein Tourist auf waghalsige Abenteuer einlassen, bei denen er hinterher in einem fremden Land ohne Geld und Visum dasteht. Genau dahin läuft es in den meisten Fällen hinaus. Visabeschränkungen, die Tatsache, dass israelische Unternehmen nicht gerade euphorisch Ausländer einstellen sowie all die sozialen Probleme – All das ziehen die wenigsten Touristen in Betracht.

Israel ist ein teures Land und man muss hart arbeiten, um in der Lage zu sein, Rechnungen zu zahlen und zu leben. Nichts wird einem geschenkt; eher das Gegenteil ist der Fall. Oft kann allein die Hitze im Sommer zum Problem werden, denn ein Tourist ist derlei Klima kaum gewohnt.

Um eventuell einen Kurzzeitjob zu finden (besser wäre ein Praktiumsplatz), sollte man sich im Land befinden und persönlich umschauen. Das Bewerbungsverfahren läuft hierzulande wesentlich anders ab als in Deutschland. Man muss flexibel und sofort erreichbar sein, sonst ist die Sache gelaufen. Warten tut niemand und Jobs sowie Wohnungen gehen schnell weg. In Israel ist man immer und überall telefonisch erreichbar und das bis mindestens 23.00 Uhr. Wenn nicht noch nach Mitternacht. Die Schotten gehen jedenfalls nicht schon um 22.00 Uhr runter

Jobs und Wohnungen werden im Internet angeboten, doch realistisch betrachtet, gehen die besten Angebote unter der Hand weg. Man kennt Leute und vieles läuft per Mundpropaganda.

Tel Aviv ist bekannt für seine Hektik. Morgens um 8.00 Uhr sind die Busse voll und der Run zum Arbeitsplatz beginnt. Endlosstaus vor den Stadteinfahrten, denn die Pendler rollen an. Auf der Arbeit angekommen, geht der Stress weiter, denn vielerseits herrscht Leistungs – bzw. Erfolgszwang.

Nur die Hälfte von dem, was einem gesagt wird, darf man überhaupt Ernst nehmen, denn Israelis lieben es, einem keine direkte Antwort zu geben und einen in die Irre zu leiten. Nicht absichtlich, sondern aus Spass. Das ganze sei halt ein Joke und Deutsche, die auf jede Frage eine exakte Antwort erwarten, gehen vielfach auf den Leim.

Eine Bekannte aus Tel Aviv verliess kürzlich ihren Job und fand sofort etwas Neues. Ruckzuck hatte sie eine neue kleine Wohnung und den neuen Arbeitsplatz ganz in der Nähe. Eine gebürtige Israelin aus der nordisraelischen Provinz, die es, wie Tausende Gleichgesinnte, in den Moloch Tel Aviv zog, um sich ein ereignisreicheres Leben aufzubauen.

“Wie sie so schnell den Job fand und alles”, fragte ich sie.

Ihre Antwort: “Ich sah ein Schild an einem Ladenfenster, dass Leute gesucht werden. Also bin ich rein und habe gefragt. Was soll ich sagen ? So selbstbewusst wie man sich verkauft, so kriegt man einen Job”.

Das ist es, was in Israel zählt: Selbstsicheres Auftreten, zu wissen, was wann zu sagen ist und wie. Israelis haben das im Blut, denn sie wachsen damit auf. Wo ein Europäer herumdruckst und nett bleiben will, tritt ein Israeli hervor, redet dazwischen und der Redeschwall beginnt. Gleich darauf ist der Ausländer schon abgemeldet. Wer diese Lebensart nicht drauf hat, der lernt sie und wenn nicht, dann Gnade ihm G – tt, denn Israel ist Business, Leben, Dschungel, Glücksspiel und Lebenskunst zugleich.

Israel will keinen europäischen Ehec Erreger einführen

B”H

Wer braucht Gurken aus Europa, wenn der heimische israelische Markt selbst genügend vorbringt ? Offenbar aber existieren dennoch ein paar europäische Gurken im Land, denn Israel denkt darüber nach, deren Einfuhr in Zukunft zu stoppen, um keine Ehec Erreger zu importieren.

Erst seit wenigen Tagen berichtet die hiesige Presse ausführlicher über die Ehec Welle in Norddeutschland, Skandinavien und England.

Bild des Tages


Gesehen in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

Montag, 30. Mai 2011

Straßenszene aus Tel Aviv


Tel Aviv, Bugrashov Street

Photo: Miriam Woelke

B"H

Tel Aviv will gelebt sein und man kann von der Stadt berichten so viel man will. Wer nicht dort und anderswo in Israel gelebt hat, den Vergleich zwischen zweierlei Orten niemals erfuhr, der ist nicht in der Lage, das Lebensgefühl namens “Tel Aviv” zu beschreiben.

Der SECHS - TAGE - KRIEG 1967 und YOM YERUSHALAIM

B"H

An diesem Mittwoch feiert Israel, und dabei insbesonders Jerusalem, den YOM YERUSHALAIM; die Wiedervereinigung der Stadt Jerusalem, nachdem Israel im Juni 1967 den Sechs – Tage – Krieg gegen die angreifenden arabischen Länder gewann. Und wie jedes Jahr begeht das nationalreligiöse Mizrachi Movement den Tag mit dem traditionellen "March of the Flags". Vom Jerusalemer Gan Sacher (Sacher Park) bis hinunter zur Kotel (Klagemauer). Junge nationalreligiöse Juden schwenken euphorisch israelische Flaggen, was das Event sehr emotional macht. Säkulere Israelis sowie Haredim (ultra – orthodoxe Juden) nehmen eher selten am “Marsch der Flaggen” teil, außer ein paar freakigen Breslover Nanas oder einem PR – Truck von Chabad

Wer in Jerusalem wohnt, dem wird erst richtig bewusst, wie wichtig die Wiedervereinigung der Stadt tatsächlich war. Von 1948 geteilt und Großteile der Stadt wurden von den Jordaniern beherrscht, die da, u.a., jüdische Grabsteine zum Straßenbau verwendeten. Ganz nach alter Nazimanier.
Unzählige Palästinenser bewegen sich heute frei im jüdischen Westteil der Stadt, weil sie dort einkaufen gehen, Behördengänge erledigen oder ganz einfach arbeiten. Wehe dem, ein jüdischer Israeli betritt diverse Teile Ostjerusalems. Dann fliegen schon einmal die Fetzen und man wird bedroht oder verbal als “Dreckjude” beschimpft. Kurz gesagt, Juden sind in Ostjerusalem alles andere als erwünscht.

Trotz aller Versuche seitens der Palästinenser sich eine eigene Geschichte zu erfinden und die jüdische Vergangenheit Israel gänzlich auszuschalten, hier ein Video in mehreren Teilen, welches den Sechs – Tage – Krieg im Juni 1967 beschreibt:

Sonntag, 29. Mai 2011

Die deutsche Presse und ihr Blogklau

B”H

Es ist mir längst nicht entgangen, dass deutschsprachige Journalisten Blogs lesen, Inhalte entnehmen und an anderer Pressestelle als die ihren verkaufen. Da mich in der Vergangenheit einige Journalisten oder Textschreiber anschrieben und mich um Infos baten (FAZ, ein für den SPIEGEL und andere Medien schreibender Selfmade – Journalist, RTL, sowie Drehbuchschreiber für Spielfilme), kenne ich das Deadline Trauma der Journalisten. Die Redaktion ruft an und ein Artikel muss her. Oft hat der Journalist nur wenige Stunden Zeit und da macht er sich nicht unbedingt noch schnell auf den Weg zu diversen Brennpunkten oder Netanyahus Office, sondern hockt daheim vor dem PC und schaut, was die israelische Presse und  / oder die Blogosphere berichten.

Offiziell geht die deutsche Presse mit Bloggern gnadenlos ins Gericht, doch insgeheim wird tüchtig mitgelesen und geklaut. “Basic Thinking” liefert weitere Beweise, welche die offiziellen Printmedien in schlechtem Licht erscheinen lassen. Ob Blog oder Zeitung, Blogger sind und bleiben vielmals besser informiert, unabhängiger und flexibler !

Ältere Olim (Einwanderer nach Israel)

B”H

Neulich googelte jemand nach den Startmöglichkeiten von älteren (über 50 Jahre alten) Olim – Neueinwanderern nach Israel. Wobei ich bei der Fragestellung davon ausgehe, dass es sich um Juden handelt, denn ansonsten kann man nicht eben mal so nach Israel auswandern.

Soweit mir bekannt ist, erhalten ältere Olim die gleichen Einwanderungsrechte wie alle anderen Olim auch. Bedeutet, dieselbe Summe des SAL KLITAH (finanzielle Starthilfe). Viel ist es nicht und das Geld wird nur ein paar Monate lang aufs Konto überwiesen. Danach muss jeder Neueinwanderer selber sehen, wie er in der neuen Heimat klarkommt. 

Eine Freundin von mir ist im Alter von Mitte 50 nach Israel eingewandert. Nicht aus Deutschland, sondern einem Anglo – Land. Hightech – sowie Buchhaltungsexpertin. Einen Job fand sie, trotz des fortgeschrittenen Alters schnell, denn sie besitzt super Fähigkeiten im Beruf. Dementsprechend verdient sie auch. Wenn das Gehalt denn einmal pünktlich überwiesen wird. :-)

Die Regel ist das nicht und ältere Olim tun sich schwer bei der Jobsuche, es sei denn, jemand ist irgendwie herausragend qualifiziert. Bei meiner Freundin kommt hinzu, dass Englisch ihre Muttersprache ist, was für sie einen Vorteil darstellt. Wir als nicht gebürtige Anglos tun uns da schwerer, auch wenn wir Englisch perfekt beherrschen sollten. Viele Firmen suchen halt Englisch – Muttersprachler und lassen sich auf nichts anderes ein, denn es befinden sich ja genügend Muttersprachler im Land.

Von der Aliyah abraten tue ich keinem Juden, doch sollte sich eine ältere Person darüber im Klaren sein, dass die Jobsuche schwierig wird. Hinzu kommen die oft fehlenden Hebräischkenntnisse. Ergo arbeiten Tausende Neueinwanderer in Jobs, für die sie eigentlich überqualifiziert sind. Als Newcomer im Land aber fehlt es an Verbindungen, Seilschaften und sonstigen Kenntnissen darüber, wie die Gesellschaft im Detail funktioniert.

Leserfrage: Gilad Shalit T - Shirt


Photo: Miriam Woelke

B”H

Ein Leser googelte nach dem Gilad Shalit T – Shirt, welches es jedoch nicht, wie angenommen, zum Preis von 11 Schekel zu erstehen gibt. Kosten tut das Shirt 20 Schekel (ca. 4 Euro). 
Wo ? Auf der Zeltdemo der Familie Shalit in der Gaza Street Jerusalem.

Wer mehr Geld als 20 Schekel geben will, kann dies tun, denn die Demo finanziert sich offiziell von Spenden. Wo die jedoch herkommen, darüber geben Avivah und Noam Shalit, die Eltern vom gekidnappten Soldaten Gilad, keine Auskunft. Ich hege allerdings so meine Vermutungen, dass eine linksextreme Organisation dahintersteckt, die in Israel für derlei Aktionen mehr als bekannt ist.

Um auf das T – Shirt zurückzukommen: Im Bild oben seht Ihr meines, was allerdings nicht mehr existiert. Ich zahlte 20 Schekel, doch schon beim ersten Waschen fiel das Ding auseinander. Von Qualität kann also keine Rede sein, sondern eher von einer Spende oder von Abzockerei. 


Link:
Begegnung mit Avivah Shalit

Weniger Arbeitslose in Israel, aber ...

B”H

Das israelische YNET verkündet, dass es in Israel einen 6 %igen Rückgang der Arbeitslosigkeit gibt. Das Land boome wieder, obwohl es nie so richtig ernsthaft von der letzten Wirtschaftskrise getroffen wurde wie die USA oder Europa. Oder lasst uns besser sagen: Israelis sind daran gewöhnt, dass alles wahnsinnig teuer ist und bekommen eine Krise daher gar nicht so mit. Die Zeiten für den Konsumenten sind nie rosig und wen interessieren da ein paar Schekel Preisanstieg ? Haben wir doch eh die ganze Zeit.

Leider läßt der YNET Artikel aus, in welchen Regionen es einen Arbeitslosenrückgang gab und ich gehe einmal davon aus, dass es sich eher um die Küstenregion so wie ein wenig Jerusalem handelt. In den Provinzen des Norden und Süden bleibt die hohe Arbeitslosenquote erhalten, denn es gibt einfach keine Jobs. Selbst wer sich auf den Kopf stellt, findet nichts. Wer in diesen Regionen ohne Job dasteht, muss entweder nach Haifa (im Norden) oder nach Beersheva (im Süden) pendeln.

Am besten stehenden die Jobsuchenden im Großraum Tel Aviv da, doch hier ist das Leben überdurchschnittlich teuer. Viele sind dadurch auf zwei Jobs angewiesen. Erst 6 – 8 Stunden im ersten Job und danach nochmals 4 Stunden oder mehr im Zweitjob. Dabei stets die Gedanken an die zu bezahlenden Rechnung im Hinterkopf und gelebt werden soll ja auch. Als Single kommt man dennoch eher über die Runden als mit Kindern, denn Kinder kosten viel Geld. Andererseits sind auch Erwachsene konsumfreudig, aber man sollte sich halt im Zaume halten.

Die Tel Aviver Hotelindustrie hat viele Jobs zu vergeben, doch was ich so von Bekannten vernehme ist, dass die großen Hotels nicht gerade zimperlich mit ihrem Personal umgehen. Niedrige Gehälter und dazu die miese Betriebsstimmung, weil nur Leistung zählt. Wer die nicht bringt, fliegt ohne lange zu fackeln raus. Nachschub gibts ja genug.

Samstag, 28. Mai 2011

Mairegen in Tel Aviv


Regen in Tel Aviv. Das Photo entstand vor ca. zwei Monaten am Tel Aviver Busbahnhof.

Photo: Miriam Woelke

B”H

Heute morgen schüttete es in Tel Aviv aus allen Eimern. Eher ungewöhnlich, denn Ende Mai regnet es normalerweise nicht mehr. Von ca. April – Oktober gilt die regenfreie Zeit in Israel und deswegen waren wir heute früh angenehm überrascht. Immerhin jedoch säuberte der Regen die Luft, obwohl es danach wieder richtig schwül wurde und die hohe Luftfeuchtigkeit die Klamotten am Leib kleben liess.

Freitag, 27. Mai 2011

Schabbat Schalom


An jedem Schabbat gerammelt voll: Der Tel Aviver Strand

Photo: Miriam Woelke
B”H

Etwas anderes als tagtäglich immer wieder aufs Neue die dieswöchige Netanyahu – Rede vor dem amerikanischen Kongress durchzukauen, hat unsere Presse momentan nicht im Sinn. Von daher bin ich froh, eine israelische Zeitung online durchgeblättert zu haben. Das reicht aus und ich erspare mit der Kauf der aktuellen Wochenendausgabe.

Es ist Freitag, ich muss gleich zur Arbeit und danach steht der Schabbat an. Zeit auszuspannen und was interessiert mich da ein Obama, der weit weg ist ? Die Sonne scheint, ein heisser, schwüler Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit steht bevor und man kämpft sich am Nachmittag so durch den Markteinkauf.

Eine Arbeitskollegin beschwerte sich gestern, dass sie ja kaum mehr Freizeit habe. Immer nur arbeiten. Nachmittagsschicht bis um 23.00 Uhr und morgens um 7.30 Uhr schon wieder auf der Matte stehen.

Die Frage ist nur, ob jemand eine so tolle Chance sieht, bei einem eventuellen Jobwechsel besser wegzukommen. Ich bezweifele dies, ehrlich gesagt.

Die Ideologie der HAMAS


B”H

Wofür steht die palästinensische Terrororganisation Hamas, was beabsichtigt sie und wie schaut ihre interne Ideologie aus ?

MEMRI (The Middle East Media Research Institute) berichtet:

Donnerstag, 26. Mai 2011

Wohin in Tel Aviv ?


Strand von Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

B”H

Wohin in Tel Aviv ? Diese Frage stellt sich sicher nicht nur jener Blogleser, der googelte, sondern weitaus mehr Interessierte. Wohin, wenn man schon einmal in der Stadt ist und wie lange soll ein Tel Aviv Besuch geplant werden ? Immerhin gibt es in Israel weitaus Historischeres sowie Interessanteres zu sehen als lediglich eine weitere Großstadt wie soviele auf dieser Welt.

Viele Touristen fahren zu Wochenbeginn nach Jerusalem, um dann am Donnerstag und spätestens am Freitag in Tel Aviv zu landen. Es hat sich herumgesprochen, dass am Schabbat in Jerusalem die meisten Schotten dicht sind und Busse fahren ja auch keine. Jedenfalls nicht bis zum Samstag abend, nach Schabbatende. Was also tun, wenn man irgendwie festhängt ? Von daher ist Tel Aviv für die Touristen zum israelischen Wochenende hin, welches eigentlich nur aus dem Schabbat besteht, eine Attraktion. Hier gibt es Action, aber es kommt immer darauf an, welche Art von Action man sucht. Und ob überhaupt.

In Tel Aviv befinden sich, man höre und staune, recht viele Museen. In der Stadt selbst sowie im benachbarten Ramat Aviv. Es gibt Theater, eine Oper, Kinos, Shopping Malls, genau so wie den Carmel Markt in der Innenstadt. Zum Strand brauche ich nichts zu sagen, denn dort landet eh jeder früher oder später. Wobei ich vom Tel Aviver Strand eher enttäuscht bin. Sehr breit ist er nicht und man teilt sich halt einen schmalen Sandstreifen zwischen Meer und der Hauptstraße Herbert Samuel Street. Mit Palmenromantik und so ist nichts, doch was die Stadt momentan neu baut, sind Radwege. Baldigst sollen nämlich überall in der Stadt Fahrradverleihe entstehen. An einem Punkt leiht man sich das Gefährt aus, fährt herum und kann es an anderer Stelle in der Stadt wieder abgeben.

Wohin jetzt aber in der Stadt ? Das kommt auf des Touristen Interessen an. In der Herbert Samuel Street am Strand befindet sich eine Touristeninfo, wo es Prospekte und Tipps gibt. Wer sich denn schon in Strandnähe befindet, der Allenby und Ben Yehudah Street eingeschlossen, der kann bequem über den Markt wandern und danach gen Shalom Tower. Um den Turm herum, der bis in die frühen 90iger Jahre das höchste Haus von Tel Aviv darstellte, befinden sich viele kleine Gassen mit den Häuser aus der Gründerzeit von Tel Aviv. Unter anderem der kleine gemütliche und sehenswerte Stadtteil Neve Zedek, wo es jedoch recht teuer ist. Wer sich dort zum Kaffee oder Essen niederlassen will, zahlt drauf. Nicht weit entfernt befindet sich der IN – Stadtteil Florentin Studententreff, Kneipen, Cafes, alles was man sich halt so vorstellt.

Wer es nobler will, der suche den Rothschild Boulevard an der Allenby auf. Wer es nobel, aber billig sucht, der hocke sich ins ARCAFFE (Ecke Allenby / Rothschild) und schaue sich alles von der Terrasse aus an. Koscher ist das ARCAFFE nicht, doch das Kännchen Filterkaffee liegt mit 11 Schekel sehr preiswert. 

Die Einkaufsmeile Dizengoff ist ebenso ein Muss. Zumindest das Center. Im Erdgeschoss befindet sich der MEGA Supermarkt; für all diejenigen, die sich nicht in eines der Restaurants begeben, sondern lieber etwas Eigenes kaufen und zubereiten wollen. 

Vom ewigen Einkaufen in den weit verbreiteten AM:PM Filialen rate ich ab, denn dort liegen die Nahrungsmittelpreise weit über dem Durchschnitt, da die Filialen halt rund um die Uhr geöffnet haben und alles seinen Preis hat.


Denkmal am Tatort des Mordes am ehemaligen Premierminister Yitzchak Rabin. Rabin wurde an dieser Stelle hinter dem Tel Aviver Rathaus am 4. November 1995 von Yigal Amir erschossen.

Photo: Miriam Woelke


Fortsetzung folgt noch …

Tel Aviv und seine Luxusbauten


Mein Photo zeigt zwei der drei Akirov - Towers in Pinkas Street / Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

B”H

Tel Aviv baut weiter auf Luxusapartments und mittlerweile steht Jerusalem dem Vorhaben gleichfalls nicht mehr hinterher. Luxusneubauten wohin das Auge reicht und allein in Tel Aviv müssen mehrere Millionen Schekel oder zumindest schlappe 600,000 Euro auf den Tisch gelegt werden, um an einer Luxusimmobilie zu schnuppern. Mitunter auch weitaus mehr.

Der Österreicher und die Prostituierten

B”H

Gestern las ich in der Zeitung von folgendem Vorfall: 

Ein 58 – jähriger Tourist aus Österreich bestellte sich zwei Tel Aviver Prostituierte auf sein Zimmer in einem Hotel oder Hostel. Dies geschah in Downtown Tel Aviv, in der Allenby Street. Dummerweise nur klauten ihm die beiden “Damen” sein Portemonnaie, worin sich 700 Dollar befanden. Der Tourist rannte den Damen hinterher und versuchte sie einzufangen. Letztendlich gelang dies der Polizei und der Österreicher bekam sein geklautes Geld zurück.

Als ich den Zeitungsartikel las, erinnerte mich das an jene Leser, die auf diesem Blog häfig nach Prostitution in Tel Aviv googeln. Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, warum man ins Ausland fahren und sich dort nach Prostituierten umschauen muss. Kann das nicht zuhause in der Heimat geschehen ?

Überwachungskameras am Strand von Tel Aviv


B”H

Demnächst werden wir den Tel Aviver Strand gespickt mit Überwachungskameras vorfinden. Aufgrund der nicht enden wollenden Diebstahlaktivitäten hat die Stadt die Nase voll und handelt:

1. Überwachunsgkameras in jeden Winkel des Strandes.

2. Am Strand Jerusalem (Chof Yerushalaim) werden Locker installiert, in denen Badende ihre Habseligkeiten verstauen können.

Die meisten Strandbesucher erscheinen entweder spärlich bekleidet oder sie ziehen sich kurz vor dem Gang ins Wasser aus. Wohin dann mit dem Handy und der Geldbörse ? Nicht selten passiert es mir, dass wildfremde Leute mich fragen, ob ich mal kurz auf ihre Tasche aufpassen könne. Keine außergewöhnliche Frage am Strand und sie gehört zum dortigen Alltag.

Andere, die nicht fragen, lassen ihre Tasche auf dem ausgebreiteten Badehandtuch stehen und denken sich, es werde schon nichts passieren. Wenige Minuten im Wasser und dann ist man wieder da. Ein Fehler, wie auch ich erfahren musste als ich im vergangenen Juni einmal nicht auf mein Handy sah und dies innerhalb von einer Sekunde glatt von Tisch eines Kaffeehauses verschwand. Überwachungskameras hatten die zwei südamerikanischen Diebe (Touristen) erfasst und als sie wenige Woche darauf nochmals das Café betraten, wurden sie erkannt und ich bekam mein Handy zurück.

Es sind nicht nur immer israelische oder arabische Diebe, die sich an Touristentaschen heranmachen; Touristen können genau so gut von anderen Touristen beklaut werden.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Reise nach Israel


Dizengoff Square in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke

B"H

Aus welchen Gründen auch immer, entscheidet man sich, eine Reise nach Israel zu buchen. Obwohl es mir nach ca. 15 Jahren Israel schwerfällt, mich heute in die Lage eines Touristen hinein zu versetzen, will ich es dennoch einmal halbwegs versuchen. All die Sicherheitsbestimmungen auf den internationalen Flughäfen haben sich seit dem 11. September 2001 drastisch verändert, was zu meinen letzten Flugzeiten im Jahre 2000 noch nicht der Fall war. Heutzutage soll ja sogar das Mitführen von Scheren im Gepäck verboten sein.

Bei der Einreise nach Israel erhält der Tourist normalerweise ein Drei – Monats – Visum in seinen Pass gestempelt und dann geht die Reise auch schon los. Wohin zuerst ? Tel Aviv, Jerusalem oder an einen anderen Ort ? Genügend Busse in alle Landesteile fahren vom Flughafen ab und wer sein Ziel nicht auf dem Fahrplan findet, der fahre zuerst nach Tel Aviv hinein und schaue sich am Zentralen Busbahnhof nach dem richtigen Anschluss um.

Wer nach Israel kommt, der sollte auf alle Fälle eines mitbringen: Geld ! Israel ist ein teures Land und seit dem 15. Mai 2011 sind die Tel Aviver Hostels auf Sommertarif umgestiegen. Heißt, alles wurde teurer. Die Touristensaison ist im Anmarsch und da will man verdienen. Gegen Ende August bzw. im September gehen die Übernachtungspreise wieder herunter, wobei ich damit die zu der Zeit anstehenden jüdischen Feiertage ausnehme, denn dann geht es preismässig in den Hotels nochmals teuer zur Sache. Hostels hingegen verlangen keinen Feiertagsaufschlag, sondern steigen im September wieder auf ihren Normaltarif um. Momentan jedoch kostet das billigste Dormitory – Bett in Tel Aviv um die 85 Schekel (ca. 17 Euro). Und das fast ohne Frühstück, außer etwas Kaffee vielleicht. Einzelzimmer sind kaum mehr unter 200 Schekel (ca. 40 Euro) zu haben.



Es muss nicht immer HEINEKEN oder CARLSBERG sein ! Meine bevorzugte israelische Biersorte: GOLDSTAR

Photo: Miriam Woelke



Ich weiß nicht, was sich ein Tourist, der zum ersten Male nach Israel reist, von dem Land erwartet oder unter dem Leben hier vorstellt. Die Weltpresse vermittelt nicht gerade ein positives Bild und ich hörte gestern zwei deutsche Touristen sagen, dass sie ja zumindest mal mit einem Juden und einem Palästinenser reden möchten. Anscheinend gehört das zum Touri – Programm, wenn man da mal mit einem Juden und so spricht. 

Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und Ramallah, das muss man schon mal gesehen haben. Einige Möchtegern – Idioten planen auch schon einmal den Gazastreifen ein, wobei die Einreise von Israel aus untersagt ist. Jedenfalls kommt kein Tourist von israelischer Seite aus nach Gaza und ich rate eine Reise dorthin keinem unbedingt an.

Es wäre vielleicht einmal interessant zu erfahren, was genau sich Touristen von Israel erwarten und mit welchen Vorstellungen sie kommen. Wer will, kann gerne einen Kommentar hinterlassen oder mir eine Mail tippen.

Eines jedoch werden Touristen mit Sicherheit vorfinden: In Israel wird der Alltag genau so gelebt wie überall auf der Welt. Manchmal scheint alles ein wenig chaotisch und laut, aber das gehört nun einmal dazu. Wir sind im Nahen Osten (Middle East) und dementsprechend sind die Mentalitäten und Eigenarten der Kommunikation. :-)

Astronomievorträge an der Tel Aviv University (TAU)


B"H

Als leidenschaftlicher Astronomiefan nehme ich seit einiger Zeit an abendlichen Vorträgen bei der Tel Aviv University (TAU) teil. Für Interessierte im Großraum Tel Aviv lohnt es sich, die Vortragsprogramme der TAU abzuchecken.

Unter anderem findet am Mittwoch, 1. Juni 2011 um 19.00 Uhr, ein weiterer interessanter Vortrag statt. Details gibt es hier:


Einige Vorträge werden in englischer Sprache gehalten, doch allgemein findet alles auf Hebräisch statt !!!

24. Mai 2011: Netanyahu Rede vor dem amerikanischen Kongress


Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 25. Mai 2011


Das wahre Format, welches Abu Mazan für einen palästinensischen Staat vorsieht. In seiner Phantasie wird es dann einen Staat Israel nicht mehr geben.


B"H

Die Schlagzeilen bildet heute Netanyahus gestrige Rede vor dem amerikanischen Kongress, den er, ohne Zweifel, für sich einnahm. Diese kleine Machtdemonstration gelang dem Premier, denn nun liebt ihn der Kongress und weder Obama noch Hillary können vor dem Kongress so leicht gegen Israel agieren.


Kein Rückzug in die 1967 – Grenzen, keine Teilung Jerusalems, mit Abu Mazen werde verhandelt, nicht aber mit der Hamas und Abu Mazen müsse sich demnach entscheiden. Allerdings sagte Netanyahu den Palästinensern Gebietsabgaben zu. Zwar liess er sich darüber “noch nicht” genau aus, doch ahnt Israel nichts Gutes. Anzunehmen ist, dass es sich dabei um Teile der Shomron (Samarias) handelt und Israels Rechte sagte gestern Netanyahu schon den Kampf an. Man siedele nicht bis zu 100,000 Menschen aus Samaria und Judäa um. Daran seien schon Rabin, Barak, Sharon und Olmert gescheitert. 

Wie anzunehmen war, ging es in Washington nicht um den gekidnappten Soldaten Gilad Shalit. Shalits Anhänger aber blockierten gestern die Zufahrtsstraße zum Grenzposten Erez (Zugang zum Gazastreifen), um einen Geldtransporter der Firma Brinks zu stoppen. Der Geldtransporter sollte ca. 3 Mio Dollar von Israel nach Gaza bringen. Geld für die Hamas. 

Das Fahrzeug wurde von Shalit – Demonstranten gestoppt, fuhr jedoch schliesslich weiter Richtung Erez. Im israelischen Fernsehen hiess es, dass die Demonstraten wenigstens eines erreicht hätten: Nämlich Gilad Shalit zurück in die Schlagzeilen zu bringen.
Lediglich die Palästinenser verfügen über eine 3000 – jährige Geschichte, denn sie seien die Nachfahren der antiken Kanaaniter. So jedenfalls wird auf dem Video behauptet und das ist es, was wir heutzutage von den Palästinensern hören. Bis vor ein paar Jahren behaupteten sie noch, sie seien die Nachfahren der antiken Philister, was historisch widerlegt worden war. Kurz darauf kam die Behauptung, sie stammen von den Kanaanitern ab, was historisch genau so falsch ist. Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es noch gar kein palästinensisches Volk und man bezeichnete sich als Araber. Allgemein wird angenommen, dass die Palästinenser (Araber) ein Sammelsurium aus mehreren Ländern ist, welche sich irgendwann in Israel niederliessen. Unter anderen wird ebenso vermutet, dass viele von ihnen sogar aus Griechenland kamen.



Und wie reagieren nun die Palästinenser auf die Netanyahu – Rede ? Gar nicht und sie planen fest, sich mit ihrem Palästinensischen Staat – Vorhaben an die UNO zu wenden.

Frühling in Tel Aviv



Photos: Miriam Woelke

Dienstag, 24. Mai 2011

Schlagzeilen "Israel Hayom - Israel heute" am 24. Mai 2011


B”H

Heute abend soll Netanyahu vor dem amerikanischen Kongress sprechen und ich bin mir nicht sicher, ob er seinem, vor wenigen Tagen noch mutigen Widerstand gegen Obama, weiterhin alle Ehre machen wird. In Israel wird vermutet, dass Netanyahu zuviele und zu gefährliche Zugeständnisse auf sich nimmt.

Ein palästinensischer Staat soll anerkannt werden, doch was ist mit den Palästinensern, die da Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen wollen ? Weder Abu Mazen(Fatach) noch Ismail Chaniye von der Hamas. Insbesondere nicht die Hamas, mit der die Fatach eine Verbrüderung eingegangen ist. Zwar proklamiert Abu Mazen, dass ER alles entscheide und die Hamas lediglich im Hintergrund fungiert. Dies jedoch nur, um Netanyahu zu beschwichtigen, der da mit Abu Mazen verhandeln will und nicht etwa mit der Hamas. 

Diese Zeiten aber liegen anders, denn die Hamas wird keinem Abu Mazen irgendetwas gewähren, sondern selbst das Zepter in der Hand halten. Andererseits steht Abu Mazen unter Druck, sich bei seiner neuen Bruderschaft zu profilieren, um Anerkennung zu finden.

Gerüchte besagen, Netanyahu werde heute abend vor dem Kongress neue Zugeständnisse Israels verkünden. Schmerzhafte. Was verschwiegen werden wird, ist die Umsetzung eines Friedens, das Schicksal des gekidnappten Soldaten Gilad Shalit und das Schlimmste folgt noch: Eine Garantie für Frieden gibt es nicht ! Die Zugeständnisse können und werden sich im Nachhinein als schwerwiegender Fehler für Israels Sicherheit herausstellen.

Montag, 23. Mai 2011

Leserfrage: Wie hiess der Vater von Benjamin Netanyahu ursprünglich ?

B”H

Ein Leser googelte die Frage, wie denn der Vater von Benjamin Netanyahu ursprünglich hiess ?

Ursprünglich HEIßT sollte es an dieser Stelle lauten, denn Benzion Netanyahu, der Vater des derzeitigen israelischen Premierministers, ist immer noch am Leben. 

Obwohl sein ursprünglicher Familienname bei Wikipedia mit MILEIKOWSKI angegeben ist, so lautete der ursprüngliche Name der Netanyahus einmal MILIKOWSKI.

Israels Sicherheit geht vor !


Tel Aviv: Dizengoff Street & Center


Photo: Miriam Woelke

Portrait des Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv


Alltag am Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv: Die Umgebung ist voll Drogen, Prostituierte sowie ausländische Gastarbeiter von den Philippinen und aus Afrika.

Photo: Miriam Woelke


B”H

Allein die folgenden Videobilder samt dem nicht enden wollenden Lärm ergeben eine perfekt reale Darstellung des häßlichen Koloß in Tel Aviv – Süd. Laute Musik, Ramschwaren, ausländische Gastarbeiter, Reisende, Soldaten, Junkies, Wachpersonal, Müllabfuhr – all das finden wir in einer eigenen Welt genannt “Busbahnhof”. 



Links:

Israel: Milchprodukte werden schon wieder teurer

Photo: Miriam Woelke


B”H

Die Presse nannte soweit noch keine spezielle Deadline an, doch demnächst soll sich der Preis unserer Milchprodukte wieder einmal erhöhen; und zwar um ganze 5%. 

Milchprodukte in Israel sind sowie so schon alles andere als niedrig und ich frage mich stets, warum ich für einen kleinen Joghurtbecher (den ich mit drei, vier kleinen Löffelportionen ausleere) 5 Schekel (ca. 1 Euro) zahlen muss. Fünf Schekel für einen Joghurt sind in Israel viel Geld.

Zum zehnten Todestag von KOBY MANDELL und YOSEF ISHRAN

B"H

Zum zehnten Todestag von KOBY MANDELL (links im Bild) und YOSEF ISHRAN (Photo unten)

B”H

Im Mai 2001 schwänzten zwei Teenager aus der Siedlung Tekoah (in Gush Etzion, südlich von Jerusalem) die Schule, um einen Ausflug in die umliegende Natur zu unternehmen. Koby (Yaakov) Mandell und sein Freund Yosef Ishran (Ish – Ran) wanderten durch die Judäische Wüste und legten sich nach einiger Zeit in eine Höhle um auszuruhen. Im Schlaf wurden sie von Palästinensern überrascht, welche sie steinigten und mit Messern traktierten. Die Leichen der beiden Jungen waren dermassen entstellt, dass sie nur aufgrund ihres Zahnschemas identifiziert werden konnten.

Nach dem Tod ihres Sohnes gründete das aus den USA stammende Ehepaar Mandell eine Hilfsorganisation unter dem Namen ihres Sohnes.

Der Tod des Koby Mandell und Yosef Ishran bleibt deswegen unvergessen, weil die palästinensischen Täter mit einer unbeschreiblichen Brutalität vorgingen. Kein Einzelfall, wie uns vor wenigen Wochen die ebenso brutale Ermordung der Familie Fogel aus Itamar zeigt.


Yosef Ishran





Link:


Alle Details zum Mord an Koby und Yosef

Sonntag, 22. Mai 2011

Wohnungslos in Tel Aviv

Photo: Miriam Woelke



B”H

Irgendwie sind wir es gewohnt, auf uns zu schauen. Unsere Sorgen, Freuden, Beziehungskisten, unser Leben. So jedenfalls erging es auch mir wieder einmal vor ein paar Tagen bis ich ein paar Gesprächsfetzen zweier Kolleginnen aufschnappte. Die eine fragte die andere, warum sie denn so total übermüdet aussehe. 

“Nicht geschlafen”, so die Antwort.

“Und warum nicht ? Biste unterwegs gewesen ?”

“Ich hatte keinen Platz zum Schlafen, denn momentan habe ich keine Wohnung”.

Unzähligen Tel Aviver ergeht es genau so. Und das aus vielerlei Gründen. Die Beziehung ist zerbrochen und der eine Teil behielt die Wohnung, der andere nicht und weiss nun nicht wohin (wie besagte Kollegin). Kein Geld, um sich etwas Festes zu mieten, da recht viele Leute lediglich in Tagelöhnerjobs beschäftigt sind. Ein Russe, z.B., klappert des nachts sämtliche Mülltonnen ab und zerrt heraus, was noch irgendwie nicht so vergammelt und kaputt aussieht. Alte Kleidung, halbwegs brauchbare Elektrokocher und leere Pfandflaschen sammelt er eifrig ein. Außer den Flaschen verscherbelt er alles auf dem täglich stattfindenden Flohmarkt in der Nachbarstadt Yaffo.

Andere Leute, vorwiegend Männer, jobben als Anstreicher oder Tellerwäscher bei den großen Hotels in Strandnähe. Wie also soll man da Mieten und Kaution aufbringen, wenn der Tag 100 – 200 oder manchmal auch 300 Schekel einbringt ? Leben will man sofort und da zahlen diese Menschen eben ihre tägliche Hostelmiete im Dormitory.

Leider, so muss ich sagen, schauen wir uns viel zu selten um und erkennen daher nicht, was eigentlich in unseren (unmittelbaren) Mitmenschen vorgeht und ob sie nicht Hilfe benötigen.

KISS - Rock Star GENE SIMMONS über Obama

B"H

GENE SIMMONS, den wir alle als Musiker der Rockgruppe KISS kennen, über die Obama - Forderung, Israel solle sich in seine ehemaligen 1967 Grenzen zurückziehen. Man könnte Gene Simmons nicht mehr Recht geben !

Mehr über Gene Simmons HIER !




Details zum Video bei ARUTZ 7 !

Steine und Judenhass am arabischen Nakba – Tag

B”H

Am 15. Mai beging die arabische Welt ihren Nakba – Tag, denn am 15. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Wie bekannt, versuchten Libanesen sowie Syrer die israelischen Grenzen einzurennen. Auf den Golanhöhen, an der syrischen Grenze, gelang es, Syrern, Palästinensern sowie Drusen, auf israelisches Territorium vorzudringen. Bis heute, noch eine Woche danach, wird die israelische Armee im eigenen Land für ihre Untätigkeit kritisiert. Man hätte die Eindringlinge, die, angestachelt von der syrischen Armee, freien Lauf auf Israel hatten, sofort zurückdrängen sollen.

Ein Fehler, der sich schon am 5. Juni 2011 bestätigen mag, denn erneut ruft die arabische Welt zum neuen Sturm der israelischen Grenzen auf. Friedlich, so wird betont und die Demonstranten sollen keine Waffen mitbringen. Die Grenzen zu Israel sollen allerdings wieder eingerannt werden und … diesmal sollen auch arabische Flugzeuge zum Einsatz kommen.

Ferner zieht aus der Türkei eine neue Flotilla gen Gaza ab. Wieder einmal soll Friedensterror demonstriert werden. Die bekannt gewordene MARMARA sowie 15 weitere Boote mit Friedensaktivisten aus 22 Ländern werden wieder nach Gaza starten. Da wird sich die deutsche Links ganz besonders freuen, denn endlich kann man einmal wieder gegen Israel Randale machen; und das alles unter dem Deckmäntelchen “Hilfe für Gaza !” Dass diese Slogans Hitler nicht schon viel früher eingefallen waren …

Das folgende Video zeigt die Vorfälle an der syrischen Grenze am Nakba – Tag sowie die Untätgkeit der israelischen Armee. Die Araber schreien allesamt antisemitische Slogans.

Samstag, 21. Mai 2011

Lag Ba'Omer in Meron


Die nordisraelische Stadt Zfat (Safed) mit den Bergen von Meron im Hintergrund.

Photo: Miriam Woelke
B”H

Die jüdische Welt, hierbei ganz besonders in Israel, feiert heute nacht sowie morgen (Sonntag) den 33. Tag der Omerzählung, Lag Ba’Omer. Lagerfeuer überall, doch die Hauptfeiern finden im nordisraelischen Meron, am Grab des talmudischen und kabbalistischen Rabbi Schimon bar Yochai, statt. 

Auf HAMANTASCHEN schrieb ich einiges zum Lag Ba’Omer + Videos incl. einer Live – Schaltung nach Meron gibt es auch.



Links:


Am Grab des Rabbi Schimon bar Yochai

Netanyahu antwortet Obama

LATMA: Dubiose palästinensische Finanzen sowie die israelische Armee am Nakba - Tag

B”H

Das aktuelle Video der israelischen Satiregruppe LATMA

Obama: "Israel, go to Hell !"

Freitag, 20. Mai 2011

Barak Hussein Obama verlangt ein Israel innerhalb der 1967 Grenzen

B"H

Barak Hussein Obama hielt seine Middle East Rede, wobei er Israel auf recht makabere Art wissen liess, dass es, um einen wahren Frieden zu erzielen, in seine alten Grenzen vor dem Sechs – Tage – Krieg im Juni 1967 zurückzukehren hat. Oder in anderen Worten ausgedrückt: Israel soll verschwinden. So nämlich sieht die Existenz unseres Landes aus, wenn wir uns, neben unseren uns feindlich gesinnten arabischen Nachbarstaaten auch noch den bewaffneten Feind im eigenen Staat erschaffen. 
Viele machen sich gar keine so rechten Gedanken, was eine Umsetzung des Obama – Plan bewirkt: Die Umsiedlung von mehr als 100,000 Israelis aus dem Gebiet zwischen Jerusalem und Tiberias. Ferner machte Obama klar, dass das Jordantal ebenso an die Palästinenser fallen soll. Sprich, die Gegend um das Tote Meer sowie weiter nördlich. Woran Israel festhalten könnte sind bedingte Teile von Jerusalem, Haifa, Tel Aviv sowie die Negev.

Eine Überraschung stellt Obamas Position nicht dar, denn als Moslem wissen wir auf welcher Seite er steht. Zweitens muss er die arabischen Staaten bei Laune halten, nachdem er gerade den unliebsamen Osama Bin Laden ausschaltete. Um größere Terrorattentate zu verhindern, sucht die Welt ein Opfer, dass da einmal wieder Israel heißt.
Benjamin Netanyahu hingegen will sich Obama nicht anpassen, doch in Israel glaubt ihm niemand einen aktiven Widerstand. Zu oft schon Kroch Netanyahu vor dem anti – israelischen Obama und pro – palästinensischen Barak Hussein.


Glenn Beck zur Obama Rede